Vincent-DrewsDer Winter hat Dresden dieser Tage fest im Griff. In der Sächsischen Landeshauptstadt sinken die Temperaturen nachts aktuell in den zweistelligen Minusbereich. Besonders für Wohnungslose ist diese „sibirische Kälte“ gefährlich.

Doch die Hilfseinrichtungen der Stadt haben vorgesorgt. Neben den regulären Angeboten wurden 15 zusätzliche Notschlafplätze bereitgestellt. Hinzu kommen Übernachtungsmöglichkeiten, die von ökumenischen Nachtcafés und Kirchen angeboten werden.

Dazu erklärt Vincent Drews, Sprecher für Sozialpolitik der SPD-Fraktion:

„Ich bin den Dresdner Nachtcafés aber auch den sozialen Trägern, die zusätzliche Notbetten zur Verfügung stellen, sehr dankbar für ihr wichtiges Engagement. Mit diesen Angeboten können wir für alle Wohnungslosen in der Stadt eine warme und trockene Übernachtung gewährleisten und so Schlimmes verhindern. Auch deswegen hat die rot-rot-grüne Kooperation gerade einen Antrag auf den Weg gebracht, die Hilfe für wohnungslose Menschen auszubauen und insbesondere die Nachtcafés zukünftig finanziell zu unterstützen. Ziel ist es, mit niederschwelligen Angeboten wohnungslose Menschen zu erreichen, um ihnen die städtischen Hilfsangebote näher zu bringen. Notwendig für die Hilfe ist, dass die wohnungslosen Menschen von den Angeboten wissen und sie freiwillig nutzen wollen. Nur so kann daran gearbeitet werden, die Probleme der Menschen zu lösen und sie perspektivisch wieder in eigenen Wohnraum zu bringen.“