Die SPD-Fraktion im Dresdner Stadtrat unterstützt auch weiterhin die Ausrichtung des FIS Ski-Weltcups Dresden vor der markanten Kulisse der Altstadt, mit Frauenkirche und Canaletto-Blick. Durch das Sportereignis können Leistungssport und Nachwuchsförderung gleichermaßen Berücksichtigung finden und der Tourismus angekurbelt werden. 

Hierzu erklärt Kristin Sturm, Sprecherin für Sport und Tourismus:

„Die Bereitstellung von bis zu 387.000 Euro durch die Landeshauptstadt für die Ausführung des Sportevents sowie die nachgelagerten Veranstaltungen sind gut angelegtes Geld. Vor allem die Bilder,  die Dresden während der Live-Übertragung in die Welt sendet, transportieren ein positives Image der Stadt. Sich in der Hauptsendezeit im ZDF derart attraktiv präsentieren zu können, wird nicht jeder Stadt zuteil. Gleichzeitig zieht der Ski-Weltcup Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland an, die die Dresdner Hotel- und Gastronomielandschaft in dem traditionell umsatzschwachen Monat Januar ankurbeln. Das ist ein großer Erfolg, vor allem weil dreißig Prozent der Dresdnerinnen und Dresdner im Tourismus oder den damit verbundenen Berufen beschäftigt sind. Daher ist es zu kurzsichtig, das Event lediglich auf die zwei Tage zu reduzieren.“

Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr haben die Veranstalter weiter intensiv an Fragen der Nachhaltigkeit gearbeitet, um auch in dieser Hinsicht Akzeptanz für das Event zu schaffen. Stadt und Land investieren in das Sportevent Gelder aus den jeweiligen Marketing-Etats der Haushalte, welche sonst für Plakatkampagnen und ähnliches ausgegeben werden.

Sturm ergänzt:

„Dresden hat neben Kunst und Kultur in vielerlei Hinsicht so einiges zu bieten, auch im sportlichen Bereich. Gerade in der heutigen Zeit, in der die Menschen sich in gesellschaftlichen Fragen immer mehr voneinander entfernen, kann der Sport verbinden und die Bürgerinnen und Bürger wieder zusammenbringen. Gleichzeitig muss das Thema Nachhaltigkeit kritisch betrachtet werden und die intensiven Diskussionen um den Ski-Weltcup und seine umweltverträgliche Gestaltung leisten hierzu einen Beitrag.“