"Es ist an der Zeit, dem Beruf der Erzieherinnen und Erzieher endlich die nötige Anerkennung zukommen zu lassen", fordert die Dresdner SPD-Vorsitzende Sabine Friedel mit Blick auf den bevorstehenden Streik am morgigen Mittwoch. Trotz intensiver Gespräche zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften konnten sich die Tarifpartner bisher kaum annähern.
"Die Forderungen nach einem besseren Gesundheitsschutz und angemessener Bezahlung sind gerechtfertigt und nachvollziehbar", so Friedel. Die SPD solidarisiere sich mit den Anliegen der Erzieherinnen und Erzieher. Dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in zehn sogenannten Not-Kitas die Betreuung sicherstellen und so die Bedürfnisse der Eltern berücksichtigen, verdiene Respekt und Anerkennung.
"Den Eltern und Kindern ist am besten geholfen, wenn die Tarifpartner möglichst schnell zu einer Einigung kommen", so Friedel. "Dresden kann dazu im Kommunalen Arbeitgeberverband beitragen, indem die Stadtspitze deutliche Signale der Kompromissbereitschaft sendet. Das erwarten wir - gerade von einer Oberbürgermeisterin, die dank ihres beruflichen Hintergrundes die Forderungen der Erzieherinnen und Erzieher besonders gut nachvollziehen kann. Frau Orosz - sorgen Sie für eine gute
Verständigung!"