„Jetzt muss zusammenwachsen, was zusammen gehört.“

Pressemitteilung

SPD-Vorsitzende Sabine Friedel zum 13. Februar:
„Die Stadt bekennt sich gegen rechts.
Das ist ein Riesenschritt nach vorn.“
Gemeinsamer Protest bleibt Aufgabe für das nächste Jahr

„Zwei Ziele gab es heute in unserer Stadt: So viele Dresdnerinnen und Dresdner wie möglich zum Protest zu bringen. Und den Naziaufmarsch friedlich zu verhindern. Beides ist gelungen – das ist ein guter Erfolg. Beides künftig gemeinsam erreichen – das bleibt die wichtigste Aufgabe!“

„Die Stadt bekennt sich gegen rechts. Das ist ein Riesenschritt nach vorn“, so Friedel. Grund zur Zufriedenheit sieht sie noch nicht. „Zufrieden können wir erst sein, wenn die Nazis nicht mehr kommen. Aber heute ist klar geworden, wie das künftig gelingen kann: Dresden muss aktiv werden.“

In diesem Jahr sei der Erfolg geteilt, so Friedel. „Die Menschenkette war groß, das Blockadebündnis friedlich. Auf beiden Seiten der Elbe haben die Demokraten heute Entschlossenheit und Stärke gezeigt. Beide Aktionen verdienen Respekt und Anerkennung. Wie stark könnten wir in Dresden erst sein, wenn beide Protestformen zueinander finden?“

Der Erfolg des Tages könne das Vertrauen beider Seiten zueinander stärken, hofft Friedel. Für das nächste Jahr gelte frei nach Willy Brandt: „Jetzt muss zusammenwachsen, was zusammen gehört.“