SPD Dresden ruft zu Teilnahme an Betriebsratswahlen auf
Der Vorstand der SPD Dresden ruft alle Beschäftigten in den Dresdner Unternehmen zur Teilnahme an den Betriebsratswahlen auf. „Gerade jetzt werden Betriebsräte dringend gebraucht“, heißt es in der verabschiedeten Erklärung. In der Wirtschaftskrise hätten die Betriebsräte gemeinsam mit den Gewerkschaften für die Rettung von bedrohten Unternehmen und tausenden Arbeitsplätzen gesorgt.
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Jüngstes Beispiel dafür ist das Dresdner Unternehmen coool case (vormals Schäfer IT): Hier kämpften die 180 Beschäftigten gemeinsam mit dem Betriebsrat und der IG Metall für den Fortbestand des Werks. Nach drei Monaten glückt die Rettung mit einem neuen Investor.
Vom 1. März bis zum 31. Mai 2010 finden die Betriebsratswahlen statt. Betriebsräte können in Unternehmen ab 5 Beschäftigten eingerichtet werden. Während für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst gute Mitbestimmungsbedingungen herrschen, sind Betriebsräte in privatwirtschaftlichen Unternehmen noch immer nicht die Regel: Ein gutes Drittel aller Beschäftigten (37 Prozent) in ostdeutschen Privatunternehmen wird durch einen Betriebsrat vertreten, in westdeutschen Ländern sind es die knappe Hälfte (45 Prozent).
Informationen zu den Betriebsratswahlen gibt es unter www.mitbestimmt.de bzw. unter der bundesweiten DGB-Hotline 0180 - 234 0000.
Die SPD Dresden ruft alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zur Teilnahme an Betriebsratswahlen aufFür starke Betriebsräte – Mitbestimmt geht es besser!
Vom 1. März bis zum 31. Mai finden deutschlandweit die Wahlen für die Betriebsräte statt. Die SPD Dresden ruft alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf, ihr Recht auf Mitbestimmung zu nutzen!
„Mehr Demokratie wagen“ – unter diesem Motto novellierten Willy Brandt und die SPD in den Siebziger Jahren das Betriebsverfassungsgesetz. Die Mitbestimmungsrechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wurden deutlich gestärkt. „Mehr Demokratie wagen“ – dieses Motto ist aktueller denn je! Gerade in der Krise wird deutlich: Wir brauchen die Betriebsräte! Sie haben in den vergangenen Monaten gemeinsam mit den Gewerkschaften maßgeblich für die Rettung von bedrohten Unternehmen und tausenden Arbeitsplätzen gesorgt. Das Betriebsverfassungsgesetz ist kein störendes Vehikel, sondern ein klarer Wettbewerbs- und Standortvorteil, der noch besser genutzt werden kann.
Lohndumping, Leiharbeit, mangelnder Arbeitsschutz: Gerade jetzt werden Betriebsräte dringend gebraucht. Noch immer gibt es viele Betriebe ohne Mitbestimmung. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten fordern: Jeder betriebsratsfähige Betrieb muss auch einen Betriebsrat haben! Die Ver- oder Behinderung von Arbeitnehmer-mitbestimmung ist kein Kavaliersdelikt.
Die SPD Dresden fordert alle Dresdner Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf:
- Machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch! Gehen Sie zur Betriebsratswahl!
- Unterstützen Sie die Wahlvorschläge der DGB-Gewerkschaften!
- Gründen Sie Betriebsräte, um Ihre Rechte zu stärken!
Die SPD Dresden fordert alle Dresdner Unternehmen auf:
- Unterstützen Sie die Betriebsratswahlen!
- Rufen Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Wahl auf!
- Ermöglichen Sie die Gründung von Betriebsräten, wo es noch keine gibt!
Betriebsräte sind Garanten für das Wohl eines Unternehmens. Nur die Einbindung der Beschäftigten in wesentliche Entscheidungen eines Unternehmens sorgt für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg.
Über die Betriebsratswahlen und den Weg zur Gründung eines Betriebsrats informiert die Hotline des Deutschen Gewerkschaftsbundes (zum Ortstarif): 0180 - 234 0000

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