SPD Dresden begrüßt neue Zielstellungen bei Wohnungsrückbau

Kommunales

Friedel: Hoffnungsschimmer für Wohngebiet in Seidnitz?
Mit dem kürzlich vorgelegten Stadtentwicklungsbericht nimmt die Stadt wichtige Korrekturen bei ihrer Wohnungspolitik vor:

  • Das bisherige Leerstandsziel wird von 6 bis 8 auf nunmehr 10 Prozent aller Dresdner Wohnungen angehoben. Damit reagiert die Stadt auf die steigenden Mieten, um in Dresden einen sogenannten „Mietermarkt“ zu erhalten.
  • Die Stadtumbaumaßnahmen sollen künftig als Teilrückbau erfolgen. Damit werden großflächige Abrissmaßnahmen endlich ad acta gelegt.
  • Außerdem soll ein Abriss nur dort erfolgen, wo der Leerstand 20 Prozent und mehr beträgt.

„Damit reagiert die Stadt endlich auf die Entwicklungen des Dresdner Wohnungsmarkts. Mit dem Verkauf der WOBA hat sich der Dresdner Mietspiegel deutlich nach oben entwickelt. Zudem wurden in den letzten Jahren 5.000 Wohnungen in Dresden abgerissen. Bereits Ende 2008 betrug der Wohnungsleerstand in Dresden nach Auskunft der Stadtverwaltung nur noch 10,5 Prozent. Eine neue Wohnungspolitik ist daher dringend erforderlich.“

Im März 2010 hatte die Dresdner SPD das Thema Wohnen zu einem inhaltlichen Schwerpunkt ihres Parteitages gemacht. Beschlossen wurde dort ein Konzept, das genau die nun von der Stadt vorgestellten Ziele – Leerstandserhalt, Teilrückbau, weniger Abriss – enthielt. „Vielleicht gibt es mit den neuen städtischen Zielen auch neue Hoffnung für das Wohngebiet in Seidnitz?“ fragt Friedel. „Der am 30. Juni 2010 fällige Bericht der Oberbürgermeisterin zu diesem Thema steht jedenfalls noch aus. Möglicherweise ist das ein gutes Zeichen.“

Bericht:
http://www.dresden.de/media/pdf/stadtplanung/Stadtentwicklungsbericht_2009.pdf
(S. 19)

Anfrage Wohnungsleerstand:
http://www.spd-fraktion-dresden.de/dokumente/Anfrage_2302.pdf

 
 

Kommentare

Die Emailadresse wird nicht veröffentlicht.

Die Trackback-URL ist die Adresse dieser Seite.

Kommentar eingeben


Speichern

Keine Kommentare vorhanden