13925931_1047990868611466_4338592199785115267_oAm Donnerstag, dem 01. September, findet um 19 Uhr das fünfte Sommergespräch zum Thema „Internationale Handelsabkommen“ im Haus an der Kreuzkirche im Mauersberger Saal (An der Kreuzkirche 6 | 01067 Dresden) statt. 

Während TTIP in weite Ferne rückt, wird aktuell über die Abstimmungsprozesse zu CETA diskutiert. Ziel des AWO Sommergesprächs ist es einerseits über Sinn und Inhalt der Freihandelsabkommen zu debattieren und anderseits Antworten auf Fragen zu finden wie: Was sind die absehbaren Folgen von Freihandelsabkommen? Welche wirtschaftlichen Impulse sind zu erwarten und wie viele Arbeitsplätze könnten entstehen? Ist die Daseinsvorsorge gefährdet? Sind soziale Standards bedroht? Welche Bedeutung haben Schiedsgerichte? Kann Investorenschutz die Freiheit nationaler Gesetzgeber einschränken? Sind es Abkommen für internationale Konzerne oder hat auch die mittelständische Wirtschaft etwas davon? Und wie könnten sich die Abkommen auf die Kommune, für Dresden, auswirken? 

Die Frage „Was bedeuten Internationale Handelsabkommen für Dresden?“ diskutiert Harald Baumann-Hasske, MdL mit

Dr. Joachim Rock, Abteilungsleiter Sozial- und Europapolitik, Paritätischer Wohlfahrtsverband (Gesamtverband) und

Jörg Vieweg, mittelstandspolitischer Sprecher der sächsischen SPD-Landtagsfraktion. 

Moderiert wird das Gespräch von Ilko Keßler, dem Landeskoordinator Asyl/Migration des AWO Landesverbandes Sachsen. 

„Der Widerstand gegen TTIP & Co.  wächst.“, fasst der Vorsitzende des AWO Kreisverbands Dresden e.V., René Vits, zusammen. „Doch selbst dessen Kritiker haben die Gefahren für die soziale Daseinsfürsorge durch gemeinnützige Organisationen wie die AWO nicht thematisiert – oder nicht erkannt? Die in Deutschland bewährten Strukturen der freien Wohlfahrtspflege sind in den USA unbekannt und werden als hinderlich für privates Gewinnstreben angesehen. In der freien Wohlfahrtspflege arbeiten 1,6 Mio. Beschäftigte und 2,5 Mio. ehrenamtliche Helfer für die Bedürfnisse der Menschen. Dieses Angebot muss geschützt und erhalten werden.“, so Vits.