Richard Kaniewski © Goetz Schleser

Richard Kaniewski © Goetz Schleser

Die Dresdner SPD beteiligt sich am Montag abermals an den Aktivitäten von „Herz statt Hetze“ und ruft die Dresdnerinnen und Dresdner auf, sich an der Veranstaltung zu beteiligen.

Dazu erklärt Richard Kaniewski, Vorsitzender der SPD Dresden:

„Dresden muss Haltung zeigen. Seit zwei Jahren marschiert Pegida nun schon durch unsere Stadt. Wie lange wollen sich die Anständigen das noch gefallen lassen? Wir haben in den letzten 24 Monaten immer wieder gesehen, was von der Bauwagen-Kanzel durch Bachmann, Festerling und Co. gepredigt wurde – Intoleranz, Hass und Fremdenfeindlichkeit. Es wird geschimpft, gehetzt und ein Klima der Intoleranz verbreitet.

Wer eine offene Gesellschaft will, darf das nicht hinnehmen. Wir Anständigen müssen aufstehen. Die Ereignisse des 3. Oktober haben einmal mehr gezeigt, dass es Zeit ist, Pegida und ihren Umtrieben weiter entschiedenen entgegen zu treten. Spätestens dieser Tag sollte diejenigen, die bisher noch gehadert haben zum Umdenken und Mitmachen animieren. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Dresdnerinnen und Dresdner dafür 1989 nicht auf die Straße gegangen sind. Nicht nur der Ruf unserer Stadt steht auf dem Spiel, sondern unser gesellschaftlicher Zusammenhalt insgesamt.

Es reicht – Dresden ist nicht Pegida. Das wollen und müssen wir am Montag zeigen.“