Thema: E-Scooter / Verkehrspolitik

SPD will E-Scooter für Dresden +++ Sharing-System wie in Wien +++ E-Scooter auf Gehwegen gefährden Fußgänger +++ Radwegenetz muss ausgebaut werden

Zur Diskussion um die Zulassung von E-Scootern (Elektro-Rollern) sagte Richard Kaniewski, Vorsitzender der Dresdner SPD:

„Die Diskussion um die E-Scooter zeigt, dass wir einige Veränderungen in der individuellen Mobilität vor uns haben. Das muss aber konsequent gemacht werden und nicht so halbherzig wie die jetzt diskutierte Zulassung der E-Scooter für den privaten Gebrauch. Ein Sharing-Modell wie zum Beispiel in Wien könnte auch für Dresden funktionieren.“

Die SPD will für mehr Verkehrssicherheit die E-Scooter auf Radwegen fahren lassen. Dazu Kaniewski, der im Wahlkreis Altstadt für den Stadtrat kandidiert: „Scooter sind eine tolle Ergänzung für die individuelle Mobilität der Zukunft. Aber alle Verkehrsteilnehmer müssen sicher sein. Deshalb brauchen Scooter, ebenso wie Fahrräder, eine separate Spur, damit sich Fußgänger und urbane Mobile nicht in die Quere kommen. Radwege müssen weiter ausgebaut werden, auch weil wir vor einem Boom dieser innovativen Fahrzeuge stehen. Wien zeigt, dass genau so eine Infrastruktur funktionieren kann. Wer Mobilität der Zukunft will, muss sie einfach machen. Wir wollen das.”

Abschließend erklärt Kaniewski:

„Alle Bürgerinnen und Bürger sollen in Dresden entspannt und umweltschonend unterwegs sein können. Dazu wollen wir die Fortbewegung mit Bahn, Bus, Rad oder zu Fuß in den kommenden Jahren attraktiver machen und ihren Verkehrsanteil spürbar steigern. Dafür wollen wir diese Verkehrsarten an mehr Mobilitätspunkten besser verknüpfen. E-Scooter können ihren Beitrag dazu leisten.”

 

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