SPD diskutiert am Mittwoch über Digitalpolitik im Koalitionsvertrag

 Kann die Große Koalition digital? Diese Frage diskutiert die SPD Dresden am Mittwoch mit Mitgliedern und Interessierten. Allein in Dresden können mehr als 1200 SPD-Mitglieder noch bis 2. März über den Koalitionsvertrag abstimmen.

„Digitalpolitik war vor vier Jahren für manche noch ‚Neuland’. Heute ist sie als zentrale Zukunftsfrage anerkannt. Das sieht man auch im Koalitionsvertrag, über den die Mitglieder der SPD derzeit abstimmen. Egal ob man für oder gegen eine neue GroKo ist –  es lohnt sich die getroffenen Vereinbarungen näher zu beleuchten. Es geht um die gesellschaftlichen Aufgaben, die  die Digitalisierung in Wirtschafts- und Arbeitswelt, im Bildungssystem und unserer Demokratie mit sich bringt“, so Matthias Ecke, Mitglied im Dresdner SPD-Vorstand.

Die SPD lädt Mitglieder und Interessierte zur Diskussion
mit Laura-Kristine Krause, Mitglied des SPD-Verhandlungsteams in der Arbeitsgruppe Digitales und Co-Vorsitzende von D64 e.V. – Zentrum für Digitalen Fortschritt
am 21. Februar 2018
um 19 Uhr
in das Bürgerbüro „Süd Pol“ (Nürnberger Straße 2-4) ein.

Für den Informatiker Marc Dietzschkau, ebenso Mitglied im Vorstand der Dresdner SPD, ist klar: „Wir brauchen in Deutschland eine ambitionierte und progressive Digitalpolitik. Ob eine erneute Groko hier vorankommen kann, wollen wir offen diskutieren. Dabei geht es nicht nur um Breitbandausbau. Themen sind ebenso Datensouveränität und Datenschutz, Überwachung, Meinungsfreiheit im Netz, oder auch Start-up-Förderung.“

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei. Medienvertreter sind herzlich willkommen.

Download: Auszug Digitalpolitik aus dem Koalitionsvertrag