SPD-Fraktion begrüßt gemeinsame Digitalisierung der sächsischen Kommunen

Gemeinsam wollen die sächsischen Kommunen künftig die Digitalisierung ihrer Verwaltung voranbringen. Hierzu haben sich bei einem heutigen Spitzengespräch mit Ministerpräsident Michael Kretschmer zum Thema “Digitale Verwaltung” , kommunale VertreterInnen sowie Akteure der IT-Landschaft verständigt und die Gründung einer kommunalen IT Gesellschaft – der KOMM24 GmbH – angekündigt. Ziel ist es, durch Nutzung von Synergieeffekten verstärkt Online-Angebote zu entwickeln, mit denen BürgerInnen und Unternehmen Verwaltungsanliegen möglichst vollständig digital abwickeln können.

Dazu erklärt Kristin Sturm, Sprecherin für Digitales der SPD-Fraktion im Dresdner Stadtrat: 

“Die Digitalisierung aller Lebensbereiche – sie hat längst begonnen. Insofern ist es nicht nur folgerichtig, sondern dringend notwendig, dass auch die sächsischen Kommunen gemeinsam Online-Angebote ihrer Verwaltungen voranbringen. Eine stärkere Digitalisierung von Verwaltungsanliegen ist gerade auch für den Wirtschaftsstandort Sachsens, unser ‘Silicon Saxony,’ wichtig. Nur so kann Sachsen und mit ihm die sächsische Landeshauptstadt es schaffen, wirtschaftlich langfristig für Unternehmen attraktiv zu bleiben und wird nicht abgehängt.”

Wichtig ist der Dresdner SPD-Fraktion aber, dass Digitalisierung immer zum Wohle der Menschen eingesetzt wird. So resümiert Sturm weiter:

“Digitalisierung darf niemals nur Selbstzweck sein, sondern muss immer dem Nutzen unserer Bürgerinnen und Bürger dienen. Neben hinreichendem Datenschutz muss damit z.B. sichergestellt werden, dass auch all jene nicht abgehängt werden, die sich dem Digitalisierungsprozess verschließen, ob bewusst oder ungewollt. Hierzu muss vor allem ausreichend Personal vor Ort erhalten bleiben.”