2013-10-19 10.59.11-2Liebe Genossinnen und Genossen,

Euch allen zunächst noch die besten Wünsche für 2015, vor allem Gesundheit für Euch und Eure Angehörigen.

Am morgigen Montag, den 5. Januar 2015 wird leider keine zentrale Protestveranstaltung gegen die wieder zu erwartende Pegida-Demonstration stattfinden.

Ein Kreis Dresdner Kulturschaffender um die Bands „Banda Comunale“ und „Yellow Umbrella“ plant jedoch einen „symbolischen Neujahrsputz“ auf dem Platz der Abschlusskundgebung. Sie laden daher alle Dresdnerinnen und Dresdner auf, sich um 20 Uhr am Postplatz mit Warnwesten und Besen zu versammeln. Das Bündnis „Dresden für Alle“ hat den Aufruf der Kulturschaffenden ausdrücklich unterstützt.

Auch wenn hierfür wohl keine “SPD-Warnwesten” in ausreichender Anzahl zur Verfügung gestellt werden können, würde ich mich sehr freuen, möglichst viele Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten auf dem Postplatz begrüßen zu dürfen.

“Dresden für alle” hat außerdem unter dem Motto „Komm her, wir reden! Probleme wirklich anpacken“ eine eher kleinere Kundgebung in Sicht- und Hörweite der Pegida-Demonstration angemeldet. Hierbei sollen von 18 bis 20 Uhr Politikerinnen und Politiker von Linken, Grünen und SPD, aber auch von Kirchen und anderen Institutionen auf einer Art Bauwagen für Gespräche mit Interessierten zur Verfügung stehen. Einige Funktions- und Mandatsträger von Linken und Grünen haben bereits ihre Mitwirkung zugesagt.

Ich selbst werde mich an dieser Aktion aus den Gründen, die ich in meiner letzten Mitgliedermail und nach Weihnachten auch gegenüber den Dresdner Neuesten Nachrichten dargelegt habe, nicht beteiligen. Gerade weil ich in den letzten Wochen auf Anfrage etliche Diskussionen mit Bürgerinnen und Bürgern geführt habe, die mit der Flüchtlingspolitik der Stadt Dresden nicht einverstanden sind und ich mich derartigen Diskussionen auch weiterhin nicht entziehen werde, bin ich der Überzeugung, dass man sich für solche Diskussionen nicht am Rande der “Pegida-Spaziergänge” anbieten sollte.

Da ich weiß, dass man die Dinge nicht so sehen muss, hätte ich deshalb Verständnis dafür, wenn einzelne Funktions- oder Mandatsträger aus unseren Reihen bei dem Dialogangebot mitmachen würden. Ich bitte jedoch auch um Verständnis für meine Haltung. Auf Anregung aus der Mitgliedschaft habe ich den betreffenden DNN-Beitrag im Anhang beigefügt.

Ich wünsche Euch allen noch einen schönen Sonntag. Ich gehe davon aus, dass es in Zukunft wieder größere Protestaktionen geben wird, über die auf der SPD-Internetseite informiert werden wird.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Avenarius

Vorsitzender des SPD-Unterbezirkes Dresden

E-Mail: christian.avenarius@spd-dresden.de

zum zitierten DNN-Ausschnitt

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