bild-neueintritteDie Dresdner Sozialdemokraten dürfen sich in den vergangenen Monaten über einen Mitgliederzuwachs freuen. Im Jahr 2016 sind im Dresdner Kreisverband bisher 82 Mitglieder beigetreten, davon alleine 31 in den Monaten November und Dezember. Die bundesweit erhöhten Beitrittszahlen seit der US-Präsidentschaftswahl sind auch in Dresden zu spüren.

Die neuen Mitglieder sind im Durchschnitt 30 Jahre alt, wobei die Spanne von 15 bis 59 Jahren reicht. Unter Abzug von Wegzügen, Todesfällen und Austritten hat sich die Mitgliederzahl der SPD in der Landeshauptstadt im Laufe des Jahres von 812 auf 840 gesteigert. Damit setzt sich ein langfristiger Trend fort. Im Jahr 2008 engagierten sich erst etwa 700 Menschen in der SPD Dresden. Mit einem durchschnittlichen Alter von etwa 43 Jahren ist die Dresdner SPD auch deutlich jünger als die Bundes-SPD. Deren etwa 440.000 Mitglieder sind im Durchschnitt mittlerweile 60 Jahre alt.

Richard Kaniewski, Vorsitzender der Dresdner SPD:

“Menschen wollen sich engagieren, das ist großartig! Wir bieten denjenigen, die sich politisch betätigen wollen gerne eine Heimat. Die SPD in Dresden hält dafür vielen Angebote vor. Alle können sich einbringen, alle können mittun. Wir sind eine Mitgliederpartei – für alle Alters- und Berufsgruppen offen. Diese Mischung aus ganz unterschiedlichen Lebensumständen und der verschiedensten persönlichen Hintergründe ist die Stärke der SPD. Schade ist, dass sich immer noch weniger Frauen als Männer entscheiden, unserer Partei beizutreten. Das wollen wir ändern. Wir wollen zeigen, dass die SPD auch für Frauen ein attraktiver Ort für Engagement im Sinne des Gemeinwohls ist.”