Klimaschutz für eine lebenswerte Stadt: SPD Dresden unterstützt das Bürgerbegehren von „Dresden Zero“ für Klimaneutralität bis 2035

Auf ihrer gestrigen Vorstandssitzung hat die SPD Dresden einstimmig beschlossen, das Bürgerbegehren der Initiative „Dresden Zero“ für eine klimaneutrale Landeshauptstadt bis 2035 zu unterstützen. Das neue Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept der Stadt soll diese Zielstellung zukünftig enthalten. Über den Umgang mit dem Bürgerbegehren entscheidet der Stadtrat am 15. Dezember.

Dazu erklärt der Co-Vorsitzende der SPD Dresden, Albrecht Pallas:

„Klimaschutz ist auch auf kommunaler Ebene gelebte Solidarität mit zukünftigen Generationen. Als SPD nehmen wir die Vision der „lebenswerten Stadt“ wortwörtlich: Dresden bleibt bzw. kann nur lebenswert bleiben, wenn Klimaschutz und schnellstmögliche Klimaneutralität nicht nur Absichtsbekundungen darstellen, sondern zwingend Prämisse auch kommunalpolitischen Handelns sind. Deshalb unterstützt die SPD Dresden das Bürgerbegehren von „Dresden Zero“ und spricht sich dafür aus, dass der Stadtrat das Ziel der Klimaneutralität bis 2035 im Dezember beschließt und als Grundlage in das neue Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept der Landeshauptstadt aufnimmt. Nur wenn Dresden mehr Tempo beim Ausbau der erneuerbaren Energien macht, bleibt unsere Stadt ein attraktiver Wirtschaftsstandort.“

Die SPD-Co-Vorsitzende, Rasha Nasr, führt weiter aus:

„Dresden hinkt der notwendigen Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen massiv hinterher. Und längst ist klar, dass Klimaschutz und Klimaneutralität nicht nur Die dringendste ökologische, sondern auch soziale Frage unserer Zeit ist. Nur mit entsprechend ambitionierten und verbrieften Zielen wird Dresden lebenswert bleiben und kann seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Und es wichtig, dass Initiativen wie „Dresden Zero“ entsprechenden Druck aufbauen. Mit einer positiven Entscheidung zum Bürgerbegehren kann der Stadtrat dafür sorgen, dass ein zeitlich und finanziell aufwändiger Bürgerentscheid zur Klimaneutralität vermieden wird.“