Richard Christian BTW

Die Bundestagskandidaten Richard Kaniewski und Christian Avenarius zusammen mit den beiden stellvertretenden SPD-Vorsitzenden Bettina Spies (links) und Dana Frohwieser (rechts)

Am Samstag bestimmte die Dresdner SPD ihre Kandidaten für die Bundestagswahl.

Im Dresdner Norden (Wahlkreis 160 Dresden II – Bautzen II) wird Richard Kaniewski (31) für die Sozialdemokraten um das Bundestagsmandat kämpfen. 64 von 70 im Wahlkreis stimmberechtigten Mitgliedern gaben ihm auf der Konferenz ihre Stimme, dies entspricht 91,4 Prozent. Kaniewski ist Vorsitzender der SPD Dresden. Von 2009 bis 2014 saß er für die Sozialdemokraten im Stadtrat. Er arbeitet als Angestellter im Geschäftsbereich der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration.

Im Süden Dresdens (Wahlkreis 159 Dresden I) bewarben sich Christian Avenarius (57) und Karin Luttmann (37) um die Kandidatur für den Deutschen Bundestag. Bei der Wahl konnte sich Christian Avenarius mit 65 Stimmen durchsetzen, auf Karin Luttmann entfielen 38 Stimmen. Dies entspricht einem Ergebnis von 63,1 Prozent. Avenarius arbeitet als Oberstaatsanwalt in der Staatsanwaltschaft Dresden. Er ist Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion.

Dazu erklärt Richard Kaniewski, Vorsitzender der SPD Dresden und Kandidat im Nordwahlkreis:

„Bei der kommenden Bundestagswahl geht es darum wie wir in Zukunft leben wollen. Wir wollen den Charakter unseres Landes erhalten. Vielfalt, Pluralismus und individuelle Freiheiten müssen verteidigt werden. Wir kämpfen für eine Reform des Gesundheitssystems hin zur Bürgerversicherung, für die Stabilisierung der Rente und für mehr sozialen Ausgleich. Wir wollen zuhören und klare Kante zeigen. Den Populisten werden wir mit einem klaren Bekenntnis zu den Werten unseres Grundgesetzes entgegentreten. Es geht bei dieser Wahl nicht nur um Wahlkampf für die SPD. Es geht um den Kampf für die Republik. Wir ziehen geschlossen und optimistisch in die kommenden Monate.“

Christian Avenarius, SPD-Kandidat für den Dresdner Süden ergänzt:

„Wir werden in diesem Wahlkampf auch den ebenso großmäuligen wie inkompetenten Hetzern von der AfD entgegentreten. Fragen der Sicherheit sind viel zu wichtig und viel zu schwierig, als dass wir sie verantwortungslosen Scharfmachern überlassen dürften. Sicherheit ist ein ursozialdemokratisches Thema. Soziale Sicherheit und Gerechtigkeit können nämlich nur in einem friedfertigen und sicheren Gemeinwesen verwirklicht werden.”