In Dresden konnten wir gestern bereits ein erstes Zeichen setzen: Trotz des spontanen Aufrufs von Parteien und verschiedenen Religionsgemeinschaften und Initiativen versammelten sich auf dem Neumarkt bis zu 1.500 Menschen, um sich mit der Ukraine und den von Krieg und Leid betroffenen Menschen zu solidarisieren.

Am Sonntag, den 27. Februar, ab 16 Uhr, wird es auf dem Neumarkt eine gemeinsame Kundgebung zur Solidaritätsbekundung der Dresdnerinnen und Dresdner mit der Ukraine geben, zu der die Parteien gemeinsam aufrufen. Wir rufen die Menschen und Institutionen unserer Stadt dazu auf, sich unserem gemeinsamen Aufruf online anzuschließen und zahlreich am Sonntag auf dem Neumarkt ein Zeichen der Solidarität, des Friedens und der Menschlichkeit zu setzen.

Dazu Albrecht Pallas, Vorsitzender der SPD Dresden:

„Russland führt einen Angriffskrieg auf ukrainischem Staatsgebiet, der durch nichts zu rechtfertigen ist. Wladimir Putin und sein Regime bringen Leid und Zerstörung über seine direkten Nachbarn. Meine Gedanken sind bei den Menschen in der Ukraine, ihnen gehört unsere vollste Solidarität und unser Mitgefühl. Ich bin froh, dass Bundeskanzler Olaf Scholz und die Bundesregierung zusammen mit unseren europäischen und internationalen Partnern an einer angemessenen Reaktion arbeiten. Mit dem Angriff auf die Ukraine verfolgt Putin das Ziel, uns zu spalten, unsere Demokratie zu schwächen, die Selbstbestimmung der Völker Europas und die rechtsbasierte Staatenordnung zu untergraben. Wir lassen uns jedoch nicht spalten, wir stehen fester beieinander als jemals zuvor. Wir vereinen uns in dem klaren Bewusstsein, dass Krieg niemals die Lösung für politischen Streit sein kann. Ich setze deshalb auf ein starkes Zeichen der Dresdner Stadtgesellschaft am Sonntag.“

Zum Aufruf: https://standwithu.eu

Gemeinsame Pressemitteilung vom 25.02.2022