Seit Wochen sind in Dresden Aufzüge und sogenannte „Spaziergänge“ von Menschen aus dem Spektrum der Querdenker zu erleben. Dabei ist ein deutliches Zusammengehen mit eindeutig rechtsradikalen Kräften zu beobachten. Eine laute Minderheit dominiert die Öffentlichkeit und tyrannisiert die Gesellschaft.

Mit dem Aufruf „Mit Abstand und Anstand optimistisch ins neue Jahr“ wollen wir ein Zeichen des Mutes und des Optimismus für unsere Gesellschaft in dieser schwierigen Zeit setzen. Alle Bürger:innen von Dresden haben die Möglichkeit mit ihrer Unterschrift zu zeigen, dass sie solidarisch mit anderen Menschen sind und ihren Teil zur Pandemiebekämpfung beitragen. Nur gemeinsam schaffen wir den Weg aus der Krise.

Albrecht Pallas als Vorsitzender der SPD Dresden sagt dazu:

 „Vor einem Jahr hatten wir die Hoffnung, das Corona-Virus im Laufe des Jahres 2021 zu besiegen. Heute wissen wir es besser. Viele Menschen fragen sich, wie es weitergeht und wann wir wieder ohne Einschränkungen leben können. Ich stelle mir die gleichen Fragen. Aber Mut für 2022 machen mir die vielen Menschen, die weiter dieses Virus und unsere Krise bekämpfen, die im Gesundheitsdienst um Menschenleben kämpfen, die unseren Kindern den Kita- oder Schulbesuch ermöglichen, die ihren schwierigen Alltag in der Krise bewältigen und sich gleichsam solidarisch mit der Gesellschaft an die derzeit notwendigen Regeln halten.

 

Setzen wir ein Zeichen für all diese Menschen – für die Mehrheit unserer Gesellschaft. Lassen wir nicht zu, dass Egoismus, Ignoranz oder die Ablehnung unserer demokratischen Grundwerte den öffentlichen Diskurs bestimmen. Seien wir für diese Menschen und füreinander da. Hören und sehen wir einander. Machen wir uns miteinander Mut für ein gutes Jahr 2022.“