Foto_Thomas_BoettcherIn der Diskussion um den Schulstandort Cämmerswalder Straße im Dresdner Süden spricht sich die Plauener SPD für die Wiedergründung der 126. Grundschule aus. Durch die Einbindung in das Wohngebiet eigne sich das Gebäude besonders für Schulanfänger und junge Schüler. Zudem könne mit einer weiteren Grundschule die wachsende Zahl an Schulanfängern in den kommenden Jahren gut aufgenommen werden.

Thomas Böttcher, SPD-Vorsitzender in Dresden-Plauen, sagte dazu:

„Gerade im Grundschulbereich wollen wir eine wohnortnahe Versorgung mit Schulplätzen. Kurze Beine brauchen immer noch kurze Wege. Die SPD setzt sich deshalb schon seit vielen Jahren für die 126. Grundschule auf der Cämmerswalder Straße ein.“

Der Referentenentwurf des neuen Schulnetzplanes sieht vor, 2018 eine neue Oberschule in dem Gebäude zu gründen. Perspektivisch soll diese 150. Oberschule an den neuen Standort Freiberger Straße / Alter Kohlebahnhof umziehen, wo ein Neubau entsteht.

Sozialdemokrat Böttcher sieht bei der Angründung der neuen Oberschule auf der Cämmerswalder Straße kein Problem. „Die Freiberger Straße ist als dauerhafter Standort aber viel geeigneter. Wir brauchen Oberschulplätze nicht nur für den Dresdner Süden sondern auch für den Westen und die Friedrichstadt. Der Standort am alten Kohlebahnhof ist aus allen drei Stadtteilen viel besser erreichbar als die Cämmerswalder Straße“, so Böttcher abschließend.

Hintergrund:
Über den Schulstandort Cämmerswalder Straße wird seit einigen Jahren diskutiert. Auf Basis veralteter Schülerzahlprognosen wurde die Schule 2009 im damaligen Stadtrat mit den Stimmen von CDU, FDP und Grünen geschlossen. Die SPD hatte vorher knapp 400 Unterschriften aus dem Wohngebiet für den Erhalt der Grundschule gesammelt. Ein Antrag der Sozialdemokraten im Stadtrat 2010 zur Wiedergründung der Schule scheiterte an der damaligen Mehrheit aus CDU, FDP und Bürgerfraktion.