Christoph MeyerLandtagsabgeordneter Pallas im Gespräch mit dem Historiker Christoph Meyer

Am 2. März, 19.00 Uhr findet im Bürgerbüro Süd Pol Dresden (Nürnberger Straße 4) das Stadtgespräch zum Thema Dresdner Gedenkkultur rund um den 13. Februar statt.  Als Experte ist dazu der Historiker Prof. Dr. Christoph Meyer eingeladen. Zusammen mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Albrecht Pallas wird er sich der Frage nähern, was die Geschichte – vor und nach dem 13. Februar – mit Dresden und Sachsen gemacht hat und welche Wirkung Geschichtsmythen nach wie vor entfalten.

„Das Gedenken an die Bombardierung Dresdens sorgt alljährlich wieder für Debatten und Demonstrationen, die sich zwischen Erinnerung und Aufarbeitung, aber auch politischem Missbrauch der Opferrolle bewegen. Zum 71. Jahrestag hat die Stadt einen anderen Weg der Gedenkkultur eingeschlagen, das Ringen um das richtige Gedenken ist damit allerdings keineswegs beendet. Um zu erfahren, wie dieser Konflikt Dresden geprägt hat, freue ich mich auf die historische Perspektive meines Gastes, Dr. Christoph Meyer“, so der Dresdner SPD-Abgeordnete, Albrecht Pallas.

Hintergrund zur Person:

Prof. Dr. Christoph Meyer, Jahrgang 1966, ist Historiker und politischer Erwachsenenbilder. Seit 2011 lehrt er als Professor für Bildung und Kultur in der Sozialen Arbeit an der Hochschule Mittweida. Zudem ist er seit 2003 Vorsitzender der Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung und seit 2004 im Ortsbeirat Dresden Neustadt. Promoviert hat er 1997 in Köln über das Kuratorium Unteilbares Deutschland.