Am 27. Oktober waren unsere Landtagsabgeordneten Sophie Koch und Albrecht Pallas gemeinsam mit Christian Demuth, Stadtbezirksbeirat in der Neustadt, sowie Vertreterinnen und Vertretern der Polizei, Stadtverwaltung, Streetwork und weiteren Akteuren am Dresdner Postplatz unterwegs. Der Mitteldeutsche Rundfunk und die Sächsische Zeitung (€) berichteten ausführlich
Anlass waren die zunehmenden Konflikte rund um den Platz, der sich zu einem wichtigen Treffpunkt für junge Menschen entwickelt hat.
Bei dem Rundgang ging es darum, die unterschiedlichen Perspektiven zusammenzubringen und konkrete Lösungen zu diskutieren. Besonders deutlich wurde: Junge Menschen brauchen Orte, an denen sie sich treffen können, ohne Geld ausgeben zu müssen. Gerade in der kalten Jahreszeit fehlen in der Innenstadt überdachte und möglichst warme Aufenthaltsmöglichkeiten.
Gleichzeitig braucht es eine starke Straßensozialarbeit, die Vertrauen aufbaut, Konflikte frühzeitig erkennt und junge Menschen unterstützt. Auch bessere Beleuchtung, mehr Aufenthaltsqualität und feste Ansprechpersonen vor Ort können helfen, die Situation zu verbessern.
Für Sophie, Albrecht und Christian steht fest: Verdrängung ist keine Lösung. Wer Konflikte nachhaltig entschärfen will, muss die Bedürfnisse junger Menschen ernst nehmen und ihnen Raum geben. Die Ergebnisse des Rundgangs sollen deshalb in die weitere politische Arbeit einfließen. Denn unsere Innenstadt muss ein Ort für alle sein – auch für Jugendliche.



