Miete bezahlen und danach kein Leben? – Diskussion zur Wohnsituation junger Menschen in Dresden am 4. März

Bezahlbares Wohnen ist das soziale Thema unserer Zeit, auch in Dresden und vor allem auch für junge Menschen. Am Mittwoch, den 4. März um 18 Uhr laden deshalb unsere Dresdner Abgeordneten Sophie Koch (MdL, Sprecherin für Jugend), Albrecht Pallas (MdL, Sprecher für Wohnen und Bauen) und die Juso-Hochschulgruppe Dresden (JHG) zur Diskussion über die „Wohnsituation junger Menschen in Dresden“ ins Wehner-Haus (Devrientstraße 7).

Der Wohnungsmarkt in Dresden ist sehr angespannt, bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware. Gerade für junge Menschen in Ausbildung oder zum Karrierestart ist es schwierig, eine passende Wohnung in der Elbestadt zu finden. Damit droht, dass sie Dresden den Rücken kehren, obwohl das Ziel ja sein muss, junge Menschen und die Fachkräfte von morgen in unserer Stadt zu halten.

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13. Februar: „Erinnerung verlangt Haltung.“ – Aufruf der SPD Dresden und der Jusos Dresden

Der 13. Februar ist ein Tag des Erinnerns. Ein Tag, an dem wir der Opfer von Krieg und Gewalt gedenken. Und ein Tag, der uns mahnt, Verantwortung zu übernehmen. Doch dieser Tag wird seit Jahren von einem großen Aufmarsch alter und neuer Neonazis missbraucht. Sie instrumentalisieren das Gedenken, verdrehen Geschichte und versuchen, Hass und Ausgrenzung salonfähig zu machen. Dem stellen wir uns entgegen. Klar, entschlossen und gemeinsam.

Denn wir wissen, was passiert, wenn Faschismus unwidersprochen bleibt. Wenn Menschen wegsehen. Erinnerung ist nicht neutral. Sie verlangt Haltung. Und sie verlangt, dass wir heute Verantwortung übernehmen. Wenn die Stimmung kippt. Die Sozialdemokratie stand immer im Widerstand gegen den Faschismus.

Unsere Partei wurde verfolgt, verboten, Parteimitglieder ermordet – weil sie für Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie eingestanden ist. Diese Geschichte verpflichtet uns bis heute.

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Befristeter Vertrag mit Ex-Finanzbürgermeister wirft Fragen auf – SPD fordert Transparenz, klare Zuständigkeiten und politische Verantwortung

Die Dresdner SPD nimmt den öffentlich bekannt gewordenen befristeten Einsatz des ehemaligen Finanzbürgermeisters Hartmut Vorjohann in der Stadtverwaltung mit großer Verwunderung zur Kenntnis und fordert Transparenz.

Nach Angaben der Stadt wurde mit Herrn Vorjohann ein Einzelvertrag über drei Monate bis Ende Februar geschlossen. Sein Auftrag bestehe darin, die Leistungen im Bereich Soziales und Jugend zu analysieren und Zahlungsströme darzustellen, um daraus Handlungsoptionen für die Stadt Dresden abzuleiten. Die Maßnahme wird von der Stadtverwaltung in den Kontext der angespannten finanziellen Lage der Kommunen in ganz Deutschland gestellt.

Die Dresdner SPD erkennt ausdrücklich an, dass die finanzielle Situation der Stadt Dresden herausfordernd ist. Das wachsende Haushaltsdefizit, der notwendige Nachtragshaushalt und die strukturellen Belastungen der Kommunen insgesamt erfordern eine seriöse, fachlich fundierte und verantwortungsvolle Finanzpolitik.

Gleichzeitig wirft der nun bekannt gewordene Vertrag grundlegende Fragen auf, die aus Sicht der Dresdner SPD beantwortet werden müssen:

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„Demokratie unter Druck: Wie schaffen wir den Wandel?“ – Einladung zur Lesung mit Maximilian Oehl

Wir starten das neue Jahr direkt mit einem starken politischen Impuls unserer Dresdner Abgeordneten Rasha Nasr (MdB), Sophie Koch (MdL), Albrecht Pallas (Mdl) und Matthias Ecke (MdEP)– und laden euch herzlich ein zu unserer Lesung und Diskussion mit Maximilian Oehl.

  • Wann? Freitag, 09. Januar 2026, 18:00–20:00 Uhr
  • Wo? Forum im Herbert-Wehner-Haus, Devrientstraße 7, Dresden
  • Was? Lesung aus „Brand New Bundestag“ + Diskussion bei Snacks & Getränken

Unsere Demokratie steht unter Druck. Der Politikstratege und Innovationsgestalter zeigt in seinem Buch auf, wie politischer Wandel mit frischen Ideen und entschlossener Erneuerung von innen heraus gelingen kann. Kommt gern vorbei und bringt euch ein – im Anschluss an die Lesung diskutieren Maximilian, Sophie und Matthias mit euch, wie wir die Demokratie in Deutschland und Europa fit für das 21. Jahrhundert machen: Alle Infos zum Buch .

 

Für kleine Snacks und Getränke ist gesorgt.

Zwecks besserer Planbarkeit bitten um eine kurze Anmeldung bis zum 06. Januar 2025 unter 📧 kontakt@albrechtpallas.de oder ☎️ 0351 219 996 96 (einfach aus Band sprechen, wenn niemand rangeht.

Wir freuen uns auf euch! 🤗

Wir brauchen die Rolle vorwärts – mehr Bewegung, starke Vereine, bessere Talentförderung

In der Aktuellen Debatte „Sportland Sachsen in Bewegung: Wie gelingt die Rolle vorwärts?“ im Sächsischen Landtag hat der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Albrecht Pallas, eindringlich für mehr Bewegung im Alltag und eine stärkere Unterstützung des Vereinssports geworben.

„Gute sportliche Ausbildung wirkt oft weit über eine einzelne Sportart hinaus“, sagte Pallas mit Blick auf junge Talente aus Basketball, Eisschnelllauf, Fußball, Football und Handball, die alle im selben Fußballverein begonnen hatten. „Im Breitensport werden die Grundlagen gelegt, aus denen später Spitzensport wächst.“ Weiterlesen

Koch/Pallas: Starker Anstieg rechtsextremer Straftaten – alarmierende Zahl jugendlicher Tatverdächtiger in Sachsen

Die aktuellen Zahlen zu rechtsextremen Straftaten in Sachsen zeigen eine dramatische Entwicklung: Laut Beantwortung einer Kleinen Anfrage der Grünen durch das Innenministerium ist die Zahl rechtsextremer Delikte im Jahr 2024 auf 4.216 gestiegen – nach 2.704 im Vorjahr und rund 2.000 Fällen in den Jahren zuvor. Besonders besorgniserregend ist die wachsende Zahl jugendlicher Tatverdächtiger: Unter den 2.842 ermittelten Beschuldigten waren 816 Jugendliche. Im Vorjahr lag diese Zahl noch bei 218. Für die Dresdner SPD-Landtagsabgeordneten Albrecht Pallas und Sophie Koch ist klar: Diese Entwicklung ist ein ernstes Warnsignal für Sachsen.Weiterlesen

Sturm-Karls/Pallas: Terrorschutzauflagen für Veranstaltungen in Dresden – Es braucht eine kooperative Lösung aller Beteiligten

Anlässlich des heutigen Pressetermins der Stadt Dresden zum Zufahrtsschutz für die städtischen Weihnachtsmärkte kommentieren die Dresdner SPD-Stadträtin Kristin Sturm-Karls und der Landtagsabgeordnete Albrecht Pallas die aktuelle Lage der Veranstaltungsbranche in der Landeshauptstadt. Viele Veranstaltende stehen vor großen Herausforderungen: steigende behördliche Auflagen, komplexe Sicherheitsfragen, knapper werdende Flächen und höhere Kosten erschweren die Planung von Weihnachtsmärkten, Konzerten, Festen und anderen Formaten. Auch die Diskussion um Überfahrsperren und Zufahrtsschutz für Veranstaltungen wirft neue Fragen für die Durchführung von Veranstaltungen auf. Am Freitag, den 14. November 2025, fand hierzu auf Einladung der SPD ein Runder Tisch mit beteiligten Akteuren statt.

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Nie wieder ist jetzt – Gedenken am 9. November: Die SPD Dresden erinnert an die Reichspogromnacht und mahnt zur Wachsamkeit

Am 9. November jährt sich die Reichspogromnacht von 1938 zum 87. Mal. Die SPD Dresden beteiligt sich auch in diesem Jahr an den zahlreichen Gedenkveranstaltungen in der Landeshauptstadt. An diesem Tag brannten in ganz Deutschland Synagogen, jüdische Geschäfte wurden zerstört, geplündert und Menschen entrechtet, verschleppt und ermordet – auch hier in Dresden.

Der SPD-Co-Vorsitzende und 4. Vizepräsident des Sächsischen Landtags, Albrecht Pallas, betont:

„Der 9. November ist ein Tag, der uns alle verpflichtet. Geschichte darf niemals vergessen und das Gedenken niemals zur bloßen Routine werden. Der 9. November mahnt uns, wachsam zu bleiben. Gerade heute – in Zeiten, in denen antisemitische Parolen wieder lauter werden und rechtsextreme Parteien Zulauf erhalten – ist es wichtiger denn je, an die Opfer zu erinnern und Haltung zu zeigen. Wer vergisst, macht sich mitverantwortlich dafür, dass sich Unrecht wiederholt.“

Die Co-Vorsitzende der Dresdner SPD und Bundestagsabgeordnete Rasha Nasr ergänzt:

„Nie wieder ist jetzt! Das ist kein Satz aus der Vergangenheit, sondern ein Auftrag an uns alle – heute, hier, in Dresden. Jüdisches Leben ist ein fester, sichtbarer Teil unserer Stadtgesellschaft. Es steht für Vielfalt, Zusammenhalt und Menschlichkeit. Gerade heute müssen wir laut und entschlossen dagegenhalten, wenn Jüdinnen und Juden erneut bedroht oder ausgegrenzt werden. Schweigen ist keine Option.“

Rund um den 9. November beteiligen sich die Gliederungen und Mitglieder der SPD Dresden wieder an zahlreichen Gedenk- und Begegnungsaktionen – vom Reinigen der Stolpersteine über Besuche an Gedenkorten bis hin zur Teilnahme an den Veranstaltungen der Stadt Dresden und der Jüdischen Gemeinde.

„Erinnern heißt handeln – damals wie heute“, so Pallas und Nasr abschließend.

„Wir stehen an der Seite all jener, die für Vielfalt, Menschlichkeit und ein friedliches Miteinander eintreten. Geschichte darf sich nicht wiederholen – darum gedenken wir, darum handeln wir, heute und jeden Tag.“

Die Gliederungen und Mitglieder der SPD Dresden werden rund um den 09. November an folgenden Veranstaltungen teilnehmen:

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Sophie Koch, Albrecht Pallas und Julia Hartl im Gespräch mit Streetworker:innen zum Thema Obdachlosigkeit in der Neustadt

Wie können Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit bekämpft werden – und was braucht es dafür von Stadt und Land?

Diesen Fragen gehen Sophie Koch (Mitglied des Sächsischen Landtages, SPD-Fraktion), Albrecht Pallas (Mitglied des Sächsischen Landtages, SPD-Fraktion und Co-Vorsitzender der SPD Dresden) und Julia Hartl (SPD-Stadträtin für die Neustadt) am heutigen Mittwoch, den 5. November 2025 ab 17 Uhr, bei einem Spaziergang durch die Dresdner Neustadt nach.

Gemeinsam mit Streetworker:innen von SAFE Dresden und Vertreter:innen der Suppenküche Neustadt verschaffen sie sich einen unmittelbaren Eindruck von der Situation obdach- und wohnungsloser Menschen im Stadtteil.

Laut Dresdner Stadtverwaltung sind aktuell 425 Menschen in der Landeshauptstadt offiziell wohnungslos – ein deutlicher Anstieg gegenüber 2023, als es 343 waren. Und das sind nur die registrierten Zahlen: Die Dunkelziffer und die verdeckte Wohnungslosigkeit liegen deutlich höher.

Sophie Koch betont: „Von Obdachlosigkeit betroffene Menschen sind besonders verletzlich – Wir müssen genau hinschauen, wo Schutz fehlt, und dafür sorgen, dass Hilfsangebote erreichbar und verlässlich sind.“

Albrecht Pallas erklärt: „Wohnungslosigkeit ist kein Phänomen einzelner Stadtteile, sondern betrifft ganz Dresden. Wir brauchen eine starke soziale Infrastruktur in allen Stadtteilen, damit niemand durchs Raster fällt – und gleichzeitig ausreichend bezahlbaren Wohnraum, um Notlagen dauerhaft zu verhindern.“

Julia Hartl: „Soziale Arbeit wie die Straßensozialarbeit von SAFE Dresden und die Suppenküche Neustadt sind unverzichtbar, hier darf nicht gespart werden. Auch die kirchlichen Nachtcafés, die in den vergangenen Jahren oft an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen sind, müssten unbedingt gesichert werden.”

Rückblick: Runder Tisch „Zunehmende Radikalisierung junger Menschen“ am 21. Oktober

Auf Einladung unserer Dresdner Landtagsabgeordneten Sophie Koch und Albrecht Pallas fand am 21. Oktober im Herbert-Wehner-Haus Dresden ein Runder Tisch zum Thema „Zunehmende Radikalisierung junger Menschen in Sachsen“ statt.

Der Zuspruch war groß: Zahlreiche Vertreter:innen aus Jugendhilfe, Wissenschaft, Sicherheitsbehörden und Sozialarbeit kamen zusammen, um Ursachen, Dynamiken und Gegenstrategien zu diskutieren. Neben Impulsen aus der Forschung und aus der Praxis der Präventionsarbeit stand der Austausch über aktuelle Entwicklungen in Dresden und Sachsen im Mittelpunkt.

Die Veranstaltung ist als Auftakt eines Dialogs zwischen Politik, Fachpraxis und Sicherheitsbehörden angelegt. Ziel ist es, sich künftig enger auszutauschen, Erfahrungen zu bündeln und gemeinsam Wege zu finden, um Radikalisierung frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.

Sophie Koch betonte die Bedeutung einer starken, handlungsfähigen Jugendhilfe: „Wir müssen junge Menschen erreichen, bevor Extremismus zur vermeintlichen Antwort wird.“

Albrecht Pallas sagte: „Radikalisierung zu verhindern heißt, Vertrauen zu schaffen – zwischen Schule, Sozialarbeit, Polizei und Politik.“

Der große Zuspruch zeigt, wie wichtig das Thema vielen Akteur:innen ist – und dass der Dialog zwischen Praxis, Sicherheitsbehörden und Politik fortgesetzt werden muss.

Weitere Hintergründe zum Thema: https://www.dnn.de/lokales/dresden/warum-radikalisieren-sich-so-viele-jugendliche-in-dresden-TITQWXWDT5AIZAS25QGN7E6LLE.html