2,5 Millionen Euro für EINE neue Schwimmhalle in Klotzsche

Gute Nachrichten für den Dresdner Norden: Der Bund unterstützt den Ersatzneubau der Schwimmhalle in Dresden-Klotzsche mit 2,5 Millionen Euro. Wir begrüßen die Förderzusage ausdrücklich.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat die Mittelverteilung des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“ beschlossen. Das Programm ist Teil der sogenannten Sportmilliarde. Über das Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ stellt der Bund insgesamt 250 Millionen Euro für die Sanierung kommunaler Schwimmbäder bereit.

Schwimmhalle ist unverzichtbar

Im April 2027 schließt die Schwimmhalle Klotzsche. Ohne einen Ersatzneubau hätte der gesamte Dresdner Norden keine Schwimmhalle mehr. Das würde insbesondere Schulen und Vereine treffen: Allein 21 Dresdner Schulen und zehn Vereine nutzen die Halle jede Woche.

Wir können es uns nicht leisten, im Dresdner Norden auf eine Schwimmhalle zu verzichten. Immer weniger Kinder können sicher schwimmen, weil Schwimmbäder, Kursplätze und Möglichkeiten für den Schwimmunterricht fehlen. Dass der Bund den Ersatzneubau unterstützt, ist deshalb eine richtig starke Nachricht.

 

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Die Verhinderung möglicher Katastrophen darf nicht vom Zufall abhängen

Zum Antrag „Aktuellen geopolitischen Gefahren entgegentreten: Cyberangriffe und Drohnenüberflüge konsequent aufklären – die Verantwortlichen detektieren“ erklärt Albrecht Pallas, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag: 
 
„Der 4. August 2026 war eine Zäsur für die Sicherheitspolitik. Der Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle hat deutlich gemacht, dass es bei der Detektion und Abwehr von Drohnen kein einfaches ‚Weiter so‘ geben kann. 
 
Deshalb ist es richtig, die Drohnenabwehr in Sachsen konzeptionell weiterzuentwickeln. Der geänderte Antrag nimmt dabei nicht nur staatliche Liegenschaften und Großveranstaltungen in den Blick, sondern erweitert den Fokus auf die kritische Infrastruktur. Verkehrsknotenpunkte, Bahntrassen, Staudämme und andere sensible Einrichtungen müssen gemeinsam mit ihren Betreibern künftig stärker geschützt werden. 
 
Zugleich reicht es nicht, Drohnen nur zu erkennen und abzuwehren. Wir müssen auch diejenigen identifizieren, die sie steuern und die hinter solchen Angriffen stecken. Ein verbessertes Monitoring von Meldewegen, Einsatzzeiten und Reaktionen soll außerdem helfen, bestehende Schutzsysteme gezielt weiterzuentwickeln. 
 
Dass es gelungen ist, sich gemeinsam mit den Antragstellern sowie CDU und Linken auf diese Schritte zu verständigen, ist ein wichtiges Signal. Denn die Verhinderung möglicher Katastrophen darf nicht vom Zufall abhängen.“ 

Matthias Ecke, Sophie Koch, Albrecht Pallas und Rasha Nasr (Foto: Amac Garbe)

Dresden muss als Pharma- und Industriestandort erhalten werden!

Die angekündigte Schließung des Dresdner Werks von GlaxoSmithKline Biologicals (GSK) bis 2028 ist ein schwerer Schlag für die Beschäftigten. Die Dresdner SPD-Abgeordneten Matthias Ecke (MdEP), Rasha Nasr (MdB), Sophie Koch (MdL) und Albrecht Pallas (MdL) fordern Gesprächsbereitschaft und Kooperation auf allen Ebenen zum Erhalt von Arbeitsplätzen und Produktionskapazitäten.

 

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SPD Dresden wählt neuen Vorstand und beschließt Leitantrag für soziale Innovation

Die SPD Dresden hat auf ihrem Parteitag am Samstag im Dresdner Rathaus einen neuen Vorstand gewählt. An der Spitze des Dresdner Unterbezirks stehen künftig Julia Hartl und Albrecht Pallas als Co-Vorsitzende.

Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Emely Marie Schäfer und Paolo Le Van gewählt. Zum neuen Vorstand gehören außerdem Matthias Bandemer als Kassierer, Ina Loitsch als Mitgliederbeauftragte sowie Matthias Lüth als Schriftführer.

Als Beisitzer*nnen wurden Rasha Nasr, Jessika Hoffmann, Dr. Marlies Möller, Maria Strauß, Juliane Gatomski, Sebastian Vogel, Max Patrzek, Jakob Müller, Emanuel Kirschner, Anna Schütze und Carsten Werner gewählt.

Zudem hat die Mitgliedschaft mit großer Mehrheit dem Leitantrag “Wirtschaftlicher Erfolg braucht soziale Innovation” zugestimmt. Die SPD Dresden will, dass der Aufschwung der Mikroelektronik und anderer Zukunftsbranchen langfristig allen in der gesamten Stadt zugutekommt. “Mit den zusätzlichen Unternehmen und deren Angestellten brauchen wir umso dringender mehr bezahlbare Wohnungen, einen leistungsfähigen und klimafreundlichen Nahverkehr, gute Schulen und Kitas, eine moderne öffentliche Infrastruktur sowie attraktive Freiräume und Gestaltungsorte”, heißt es in dem Antrag. Ebenso wichtig sei es, dass kleine und mittlere Unternehmen, das Handwerk, der Handel und das produzierende Gewerbe vor Ort vom Wachstum profitieren und in Dresden gute Bedingungen für ihre eigene Entwicklung finden.

Zeit zum Handeln: Demokratie stärken nach dem AfD-Ergebnis

Von Albrecht Pallas.

Die AfD-Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt erschrecken und machen nachdenklich. Meine Gedanken gelten den rund 60 Prozent der Menschen, die nicht AfD gewählt haben – und allen, die sich tagtäglich für demokratische Werte, Vielfalt und ein solidarisches Miteinander einsetzen.

Gerade jetzt dürfen wir nicht resignieren. Veranstaltungen wie der Mitmach-Montag von Buntes Hochland zeigen: Aus solchen Momenten können wir auch Kraft schöpfen – indem wir miteinander ins Gespräch kommen, uns gegenseitig unterstützen und gemeinsam aktiv werden.

Deshalb lade ich euch herzlich ein: Kommt am kommenden Sonntag, dem 13. September, um 13 Uhr zur Kundgebung „Zeit zum Handeln“ auf dem Theaterplatz! Dort stellen sich zivilgesellschaftliche Organisationen, Initiativen und Parteien vor, bei denen ihr euch einbringen könnt. Denn wenn wir mehr werden, können wir mehr erreichen. Mehr Infos gibt es unter dresden.zeit-zum-handeln.org.

Lasst uns die Zivilgesellschaft in unserer Stadt weiter stärken und gemeinsam für Demokratie und Vielfalt einstehen.

Ein großer Dank gilt den Organisator*innen von Buntes Hochland und allen, die sich schon jetzt in Dresden engagieren.

Pallas: Prävention statt Überwachung von Kindern

Albrecht Pallas, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag zur Äußerung von Armin Schuster, die Herabsetzung des Alters für die Erfassung und Speicherung von Personendaten für den Verfassungsschutz auf 12 Jahre zu prüfen:

„Die Radikalisierung von jungen Menschen ist ein Alarmzeichen und wir müssen dem an allen Stellen entgegenwirken. Die Überwachung von Kindern durch Absenkung der Altersgrenze für die Erfassung durch den Verfassungsschutz halte ich für unverhältnismäßig. Es sind Kinder, die vor allem von ihrem Umfeld geprägt werden.

Wir müssen stattdessen dort ansetzen, wo Radikalisierung entsteht: in sozialen Netzwerken, im Umfeld junger Menschen, in Schulen und in der Freizeit. Demokratiebildung, Schulsozialarbeit und Präventionsangebote zu stärken, sind der richtige Weg.“

Pallas: Demokratiefeindliche Positionen dürfen nicht gesellschaftlich normalisiert werden

Albrecht Pallas, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zum heute vorgestellten Verfassungsschutzbericht 2025:

„Das rechtsextremistische Personenpotenzial in Sachsen wächst weiter. Das ist höchst gefährlich. Rechtsextreme Akteure versuchen zunehmend, demokratiefeindliche und menschenverachtende Positionen als gesellschaftlich akzeptabel darzustellen und Anschluss weit über die eigene Szene hinaus zu finden. Dieser Entwicklung müssen wir mit einer starken demokratischen Zivilgesellschaft und einem handlungsfähigen Rechtsstaat entschlossen entgegentreten. Demokratiefeindliche Positionen dürfen nicht gesellschaftlich normalisiert werden.“

„Besonders aufmerksam müssen wir auf die neue Generation rechtsextremer Akteure schauen. Junge, digital vernetzte Gruppen treten selbstbewusst auf, suchen gezielt die Öffentlichkeit und versuchen, demokratische Werte infrage zu stellen. Die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus findet heute längst nicht mehr nur auf der Straße statt, sondern vor allem auf Smartphones und in sozialen Netzwerken. Deshalb setzen wir uns als SPD-Fraktion dafür ein, Demokratiebildung, Schulsozialarbeit und Präventionsangebote dauerhaft zu stärken. Wer junge Menschen für die Demokratie gewinnen will, muss ihnen früh Orientierung, Teilhabe und Perspektiven bieten.“

„Mit Sorge betrachte ich auch wachsende antisemitische Tendenzen innerhalb einiger linker und antiimperialistischer Strömungen. Unter dem Anschein, internationale Konflikte zu thematisieren, werden hier israelfeindliche Narrative und antisemitische Denkmuster verbreitet. Antisemitismus darf aber niemals relativiert oder hinter vermeintlicher Kapitalismus- oder Israelkritik versteckt werden. Dem Schutz allen jüdischen Lebens in Sachsen und der Aufklärung über die verschiedenen Erscheinungenformen von Antisemitismus muss deshalb weiterhin besondere Aufmerksamkeit zukommen, gerade vor dem Hintergrund unserer historischen Verantwortung.”

„Die Bedrohung für unsere Demokratie kommt aber längst nicht mehr nur von Extremisten im Inland. Autoritäre Staaten versuchen gezielt, gesellschaftliche Konflikte zu verschärfen, Vertrauen in demokratische Institutionen zu untergraben und politische Debatten zu manipulieren. Deshalb müssen wir unsere digitale Widerstandsfähigkeit stärken und Desinformation entschlossener entgegentreten.“

Frohwieser/Pallas: Baustart Campuslinie und Nossener Brücke – Debatte um die Einkürzung der Route der Campuslinie ist vollkommen verantwortungslos

Am heutigen Montag wird im Dresdner Süden der feierliche erste Spatenstich für die neue Campuslinie und den Ersatzneubau der Nossener Brücke gefeiert. Dana Frohwieser, Fraktionsvorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion und Albrecht Pallas, Landtagsabgeordneter und Co-Vorsitzender der SPD Dresden, begrüßen, dass es nun endlich losgeht. Sie mahnen jedoch an, dass unnötige Debatten über die Campuslinie unverantwortlich sind und die dringend benötigten Förderzusagen des Bundes gefährden:

Dana Frohwieser (SPD-Fraktion Dresden) stellt klar:
„Endlich geht es los. Viel zu lange warten die Menschen im Dresdner Süden darauf, dass es mit den wichtigen Infrastrukturprojekten Campuslinie und Nossener Brücke vorangeht. Die aktuelle Debatte um die Einkürzung der Route der Campuslinie ist vollkommen verantwortungslos.

Mit der Campuslinie erhalten der Fritz-Förster-Platz, die SLUB, die TU Dresden und der geplante Wissenschaftsstandort Ost endlich eine direkte und leistungsfähige Straßenbahnanbindung. Dadurch schaffen wir die dringend notwendige Entlastung der Buslinie 61 zwischen Löbtau und Strehlen.“

Albrecht Pallas (SPD-Landtagsabgeordneter für Dresden) führt aus:
„Die SPD hat auf Landesebene dafür gekämpft, dass mit dem Sachsenfonds wichtige Infrastrukturprojekte wie die Nossener Brücke überhaupt gefördert werden können. 78 Millionen Euro werden jetzt dafür bereitgestellt. Das hätte Dresden nicht alleine stemmen können.

Wenn ich jetzt höre, dass die CDU im Stadtrat die Campuslinie in Frage stellt, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Der Neubau der Nossener Brücke und das Gesamtprojekt Campuslinie werden gerade durch millionenschwere ÖPNV-Fördermittel des Bundes möglich. Beide Projekte hängen zusammen. Insgesamt stehen mehr als 163 Millionen Euro an Fördermitteln auf dem Spiel. Es wäre Wahnsinn, wenn Dresden davon einen großen Teil zurückzahlen müsste.

Ich appellieren an die CDU, die ja im Land die Förderung auch unterstützt, im Stadtrat Vernunft walten zu lassen und Klarheit herzustellen.“

Zum Hintergrund:
https://www.dnn.de/lokales/dresden/nossener-bruecke-in-dresden-finanzierung-steht-ZGZ6FZX7NVH2TNPB5VKPLZ5PCM.html
https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2026/05/pm_086.php

Pallas: Neues Polizeigesetz sorgt für Sicherheit und Freiheit gleichermaßen

Zur Einigung beim Polizeigesetz erklärt Albrecht Pallas, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag:

„Im Nachgang zur Anhörung haben viele intensive Gespräche der Innenpolitikerinnen und Innenpolitiker der Koalition mit der BSW-Fraktion stattgefunden. Dabei haben wir die Hinweise und Stellungnahmen aus der Ausschussanhörung sorgfältig ausgewertet und den Gesetzentwurf an zahlreichen Stellen weiterentwickelt.

Die SPD steht für ein modernes Polizeigesetz mit Befugnissen, die der gesellschaftlichen und technischen Entwicklung gerecht werden. Gleichzeitig müssen die Freiheitsrechte der Bürgerinnen und Bürger sowie die verfassungsrechtlichen Grenzen gewahrt bleiben. Mit dem nun vereinbarten Änderungsantrag erreichen wir dieses Ziel. Damit schaffen wir ein zeitgemäßes Polizeigesetz, das Sicherheit und Freiheit gleichermaßen Rechnung trägt.

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Matthias Ecke, Sophie Koch, Albrecht Pallas und Rasha Nasr (Foto: Amac Garbe)

CSD ist Protest. CSD ist Solidarität. – Statements unserer Abgeordneten zur Gerichtsentscheidung in Bautzen

In dieser Woche kam ein gute Nachricht für Dresden aus Bautzen: Das Oberverwaltungsgericht hat entscheiden, dass der CSD Dresden am 5. Und 6. Juni als Versammlung stattfinden kann. Dazu gaben unsere Abgeordneten Sophie Koch (MdL und Queerbeauftragte der Bundesregierung), Rasha Nasr (MdB, Co-Vorsitzende SPD Dresden), Albrecht Pallas (MdL, Co-Vorsitzender SPD Dresden) und Matthias Ecke (MdEP) folgendes Statement:


„In einer Zeit, in der queerfeindliche Hetze und Angriffe zunehmen und CSDs bedroht werden, ist es wichtiger denn je, gemeinsam auf die Straße zu gehen, Haltung zu zeigen und füreinander einzustehen. Der Christopher Street Day ist keine bloße Party. Er ist eine politische Demonstration gegen Ausgrenzung, Hass und Diskriminierung – und für gleiche Rechte, Respekt und gesellschaftliche Teilhabe. Umso bedeutender ist die Entscheidung des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts in Bautzen: Der CSD in Dresden kann als Versammlung stattfinden. Die Versammlungsfreiheit queerer Menschen wird geschützt.

Für uns ist klar: Wir stehen fest an der Seite der queeren Community in Sachsen. 🏳️‍🌈
Ob auf der Straße, im Parlament oder im Alltag – wir widersprechen, wenn Menschen diskriminiert werden. Wir kämpfen für eine offene, vielfältige und solidarische Gesellschaft, in der alle Menschen frei und sicher leben können.“

 

(Foto: Amac Garbe)