Pallas: Wir brauchen weitere zusätzliche Wohnheimplätze für Studierende und Azubis

Auf 1.555 freigewordene Wohnheimplätze kamen im Wintersemester 2026/2207 in Dresden mehr als doppelt soviele Bewerbungen. 914 Bewerber:innen musste bereits abgesagt werden, wie das Studentenwerk Dresden heute bekanntgab. Bezahlbaren Wohnraum für Studierende und Azubis wird zu einer immer größer werdenden Herausforderung.

Dazu erklärt Albrecht Pallas, wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und Co-Vorsitzender der SPD Dresden:

„Bezahlbare Wohnungen werden in Dresden immer knapper. Das zeigt aktuell die Entwicklung bei studentischen Wohnheimplätzen deutlich. Junge Menschen gehören zu der Gruppe, die am stärksten unter den steigenden Mietpreisen leiden.

Darum hat die SPD im Bund für eine Ausweitung der Gelder für „Junges Wohnen“ gesorgt. Im Land fördern wir mit zusätzlichen Landesmitteln den Neubau und die Sanierung von Wohnheimen für Studierende und Auszubildende.

Ich danke dem Studierendenwerk Dresden, dass es von dieser Möglichkeit Gebrauch macht und neue Wohnheimplätze baut. Der Spatenstich für das neue Wohnheim an der Fritz-Löffler-Straße mit 149 Wohnheimplätzen ist bereits erfolgt. Mit Blick auf die ungebrochen hohen Zahlen an Absagen zu jedem Wintersemester müssen wir aber noch weitergehen und weitere Neubauprojekte vorantreiben. Durch den Boom in der Mikroelektronikbranche werden auch mehr Auszubildende nach Dresden ziehen. Wir brauchen weitere Wohnheimplätze für all diese jungen Menschen. Das hilft auch Mietern in Dresden, die unter den steigenden Mietkosten leiden.“

Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wohnheime_Gret-Palucca-Stra%C3%9Fe_2020-11_(3).jpg, CC BY-SA 4.0

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