Gute Nachrichten für den Dresdner Norden: Der Bund unterstützt den Ersatzneubau der Schwimmhalle in Dresden-Klotzsche mit 2,5 Millionen Euro. Wir begrüßen die Förderzusage ausdrücklich.
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat die Mittelverteilung des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“ beschlossen. Das Programm ist Teil der sogenannten Sportmilliarde. Über das Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ stellt der Bund insgesamt 250 Millionen Euro für die Sanierung kommunaler Schwimmbäder bereit.
Schwimmhalle ist unverzichtbar
Im April 2027 schließt die Schwimmhalle Klotzsche. Ohne einen Ersatzneubau hätte der gesamte Dresdner Norden keine Schwimmhalle mehr. Das würde insbesondere Schulen und Vereine treffen: Allein 21 Dresdner Schulen und zehn Vereine nutzen die Halle jede Woche.
Wir können es uns nicht leisten, im Dresdner Norden auf eine Schwimmhalle zu verzichten. Immer weniger Kinder können sicher schwimmen, weil Schwimmbäder, Kursplätze und Möglichkeiten für den Schwimmunterricht fehlen. Dass der Bund den Ersatzneubau unterstützt, ist deshalb eine richtig starke Nachricht.
Infrastruktur muss mitwachsen
Mit dem Ausbau der Chipindustrie entstehen im Dresdner Norden tausende neue Arbeitsplätze. Damit muss auch die öffentliche Infrastruktur Schritt halten.
Wir investieren Milliarden in die Chipindustrie und schaffen damit tausende Arbeitsplätze im Dresdner Norden. Dann müssen auch Schulen und Kitas, Sportstätten und eine Schwimmhalle mit dieser Entwicklung Schritt halten.
Unser besonderer Dank gilt Rasha Nasr und der sächsischen SPD-Landesgruppe. Ohne ihren Einsatz in Berlin wäre diese Unterstützung des Bundes nicht möglich gewesen.
Die Bundesförderung ist ein wichtiger Schritt. Jetzt müssen auch Land und Stadt ihren Beitrag leisten und die notwendigen Mittel bereitstellen. Dafür werden wir uns gemeinsam einsetzen.
Hintergrund
Die Bundesförderung erfolgt im Rahmen des Programms „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“. Für die nun beschlossene Förderung standen insgesamt 250 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel stammen aus der sogenannten Sportmilliarde des Bundes, mit der der Bund aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ die Sanierung kommunaler Sportstätten unterstützt.








