Rasha Nasr: Margon Arena Dresden erhält Förderung aus der „Sportmilliarde“

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat beschlossen, die Sanierung der Margon Arena mit 2,25 Millionen Euro zu fördern.

Seit ihrer Eröffnung 1998 ist die Arena ein zentraler Baustein der Sportinfrastruktur der sächsischen Landeshauptstadt. Als Trainings- und Wettkampfstätte bietet die Margon Arena für über 8000 Sportler:innen aus 19 Vereinen ein Heim für den Breiten- und Spitzensport.

Rasha Nasr, MdB:
„Ich freue mich, dass Dresden 2,25 Millionen Euro aus der Sportmilliarde bekommt. Damit kommt endlich Bewegung in ein Projekt, was uns Dresdnerinnen und Dresdner schon lange beschäftigt. Von dieser Entscheidung profitieren nicht nur die Profis, sondern auch die Amateure. Auch als Mehrzweckhalle ist die Margon Arena vielen Dresdner:innen durch bspw. Konzertbesuche ein Begriff. Es ist also nicht nur für die Sport- sondern auch die Kulturlandschaft eine absolute Bereicherung.“

Die geplante Sanierung umfasst u.a. den Ausbau des Brandschutzes, die Sanierung der Lüftungsanlage, die Erneuerung des Sportbodens und die Modernisierung der Trink- und Löschwasseranlage.

Hintergrund
Im November 2025 wurde das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ aufgelegt. Mit der sogenannten Sportmilliarde stellt der Bund aus dem Sondervermögen Infrastruktur in dieser Legislaturperiode eine Milliarde Euro bereit, um die Modernisierung vor Ort zu unterstützen – von Hallenbädern über Freibäder und Sporthallen bis hin zu Sportplätzen.

Sturm-Karls/Pallas: Römisches Bad nimmt weiter Gestalt an – Jetzt braucht es klare Bekenntnisse für die weitere Finanzierung

Anlässlich der heutigen Pressekonferenz der Stadt Dresden zu den geplanten weiteren Sanierungsmaßnahmen des Römischen Bades am Schloss Albrechtsberg zeigen sich die Dresdner SPD-Stadträtin Kristin Sturm-Karls und der SPD-Landtagsabgeordneter Albrecht Pallas hoch erfreut über die Fortschritte.

Bereits im Januar 2023 hatte Pallas dazu beigetragen, eine Landesförderung in Höhe von 500.000 Euro für die Sanierung auf den Weg zu bringen. Sturm-Karls hatte zuvor im Stadtrat dafür gekämpft, dass Dresden sich mit Eigenmitteln in Millionenhöhe ebenfalls beteiligt. Damit haben beide einen wichtigen Impuls für den Erhalt der Anlage gesetzt.

Albrecht Pallas erklärt: „Das Römische Bad ist für viele Dresdnerinnen und Dresdner ein Ort voller Erinnerungen – ein Stück Kindheit, ein Stück Stadtgeschichte. Mir geht es genauso: Ich habe das Areal selbst als Kind im Rahmen von Freizeiten besucht und erlebt. Umso wichtiger ist es, dass wir dieses besondere kulturelle und historische Erbe bewahren und wieder zugänglich machen. Auch zukünftige Generationen sollen sich daran erfreuen können.“

Sturm-Karls führt weiter aus: „Auch für mich ist die Sanierung des Römischen Bades eine echte Herzensangelegenheit. Daher freut es mich umso mehr, dass sich auch die Dresdnerinnen und Dresdner mit Spenden beteiligen. Dafür bin ich dankbar. Gleichzeitig müssen wir realistisch bleiben: Auf die eingeplanten Spenden von Privatpersonen allein können wir uns nicht mehr verlassen. Angesichts der aktuellen Krisen, die auch unsere Wirtschaft stark belasten, schauen verständlicherweise viele Menschen auf jeden Cent. Deshalb braucht es weiterhin ein klares gemeinsames Bekenntnis zur verlässlichen Finanzierung dieses wichtigen Projekts.

Zum Hintergrund:

Polizeiliche Kriminalstatistik 2025: Rückgang insgesamt positiv – aber Warnsignale ernst nehmen – Konsequentes Handeln ohne politische Schnellschüsse

Zur heute vorgestellten Polizeilichen Kriminalstatistik Sachsen 2025 erklärt Albrecht Pallas, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag:

„Der Rückgang der allgemeinen Kriminalität auch im Langzeitvergleich ist eine gute Nachricht. Er darf uns aber nicht in falscher Sicherheit wiegen, denn insbesondere die steigende Gewaltkriminalität bleibt besorgniserregend und erfordert konzentriertes politisches Handeln für ein wirksames Agieren von Polizei und Justiz sowie der vielfältigen Präventionslandschaft.

Alarmierend ist vor allem der weiterhin hohe und deutlich gestiegene Anteil von Kindern und Jugendlichen unter den Tatverdächtigen. Hier braucht es eine konsequente Zusammenarbeit aller zuständigen Stellen sowie eine nachhaltige Stärkung der Jugendhilfe und Sozialarbeit. Das sichert den gesellschaftlichen Frieden von morgen. Überzogene politische Schnellschüsse – wie pauschale Forderungen nach einer Verschärfung des Jugendstrafrechts oder der Herabsetzung des Strafmündigkeitsalters – helfen hingegen nicht weiter.

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Albrecht Pallas zur Anhörung im Innenausschuss

Im Sächsischen Innenausschuss wurde heute der Gesetzesentwurf für ein neues Polizeirecht angehört. Dazu erklärt Albrecht Pallas, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion:

„Die Anhörung zeigt, dass Sachsen bei der geplanten Überarbeitung des sächsischen Polizeirechts auf dem richtigen Weg ist. Uns als SPD ist es wichtig, dass das Gesetz den praktischen Ansprüchen an eine zeitgemäße Polizeiarbeit und der notwendigen Wahrung der Freiheitsrechte der Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen gerecht wird. 

Die Anhörung zeigte, dass es noch Nachbesserungsbedarf bei den Details gibt, insbesondere bei den neuzuschaffenden Befugnissen, bei denen KI-Systeme verwendet werden. Die Sachverständigen haben uns wichtige Hinweise für eine rechtssichere Ausgestaltung geben. 

Aufgrund der Frist des Sächsischen Landesverfassungsgerichtshof bis zum 30.06.2026 braucht es nun ein zügige Verständigung im parlamentarischen Verfahren. Dafür stehenwir mit allen demokratischen Oppositionsfraktionen im Austausch, um zeitnah eine verlässliche parlamentarische Mehrheit zu finden.“ 

Stadionallianzen und Fanprojekte stärken

Im Zuge der anstehenden Sportministerkonferenz Ende dieser Woche und dem Austausch zwischen DFB, DFL und Proficlubs am Mittwoch erklärt Albrecht Pallas, sportpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:

“Ich plädiere sehr für eine sachliche Debatte, die auch positive Entwicklungen in den Blick nimmt. Emotionen gehören zum Fußball dazu. Aber in der politischen Debatte über ein sicheres Stadionerlebnis ist ein kühler Kopf wichtig. Da passen Drohszenarien über die Übernahme von Polizeikosten durch die Vereine ebensowenig, wie die geforderte Abschaffung der lokalen Stadionverbotskommissionen. Wir müssen uns doch ehrlich machen und schauen: was funktioniert.

Da sehe ich zuallererst die präventive Arbeit der Fanprojekte, die sich vor Ort auskennen und mit den meist jungen Menschen in den Vereinen pädagogisch arbeiten. Diese sollten wir unbedingt stärken. Hier wünsche ich mir, dass die Sportminister den Verbänden klar signalisieren, dass der Förderanteil der Proficlubs höher sein sollte, um die wichtige Arbeit abzusichern. Das hilft mehr, als über die Übernahme der Polizeikosten nachzudenken.

Und ich sehe Stadionallianzen, die mit großer Sorgfalt und Ernsthaftigkeit gelebt werden, den Stadionbesuch für alle angenehmer machen und in der Konsequenz auch zur Verringerung von Einsatzstunden bei der Polizei führen. Hier machen wir gerade in Sachsen positive Erfahrungen. In Bayern wurden die Stadionallianzen Ende letzten Jahres auf alle Standorte der ersten drei Ligen ausgeweitet. Hier wird gemeinsam Verantwortung übernommen. Das ist der richtige Weg.”

Hohe Abschiebezahlen sind kein Grund zum Feiern

Albrecht Pallas, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag zur Asylbilanz 2025:

„Hohe Abschiebezahlen sind kein Grund zum Feiern. Es geht um Menschen. Das dürfen wir bei aller Notwendigkeit einer besseren Steuerung der Migration nie vergessen. Gerade vor dem Hintergrund internationaler Krisen müssen Abschiebungen weiterhin sorgfältig geprüft werden. Vor diesem Hintergrund verbieten sich Fantasien des Innenministers, diese Menschen in Gefängnissen unterzubringen. Die sächsische Einrichtung für Abschiebehaft und Ausreisegewahrsam ist völlig ausreichend.

Gleichzeitig müssen wir geduldeten Menschen echte Bleibeperspektiven eröffnen, etwa durch ein starkes Chancenaufenthaltsrecht und besseren Zugang zum Arbeitsmarkt. Wo hingegen keine Aussicht auf ein Aufenthaltsrecht besteht, braucht es eine gute und verlässliche Beratung zur freiwilligen Rückkehr.“

Dresden braucht mehr sozialen Wohnungsbau und konkrete Entlastungen für junge Menschen in Dresden

Die Wohnkosten für Studierende, Auszubildende und junge Familien in Dresden steigen weiter. Unter dem Titel „Miete bezahlen – und danach kein Leben?“ diskutieren am 4.3.26 um 18 Uhr im Herbert-Wehner-Haus auf der Devrientstrasse 7 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Studierendenwerk, Wohnungswirtschaft und Handwerk über konkrete Lösungen für einen angespannten Wohnungsmarkt.

Sophie Koch (Mitglied des Sächsischen Landtages, SPD-Fraktion), Sprecherin für Jugend, erklärt:

„Wenn ein WG-Zimmer im Schnitt 380 Euro kostet und die BAföG-Pauschale genau dort endet, bleibt für viele junge Menschen kaum Spielraum. Wohnen darf nicht zur Hürde für Bildung, Ausbildung und gesellschaftliche Teilhabe werden.

Es ist toll, dass im Rahmen des Programms „Junges Wohnen“ neue Projekte, darunter zusätzliche Wohnheimplätze an der Fritz-Löffler-Straße sowie mehrere Azubiwohnheime entstehen.  Angesichts des tatsächlichen Bedarfs brauchen wir aber noch mehr Plätze.

Gerade für Studierende und Auszubildende entscheidet sich auch an der Miete, ob ein guter Start nach der Schule in Dresden gelingt. Wir müssen dafür sorgen, dass junge Menschen nicht aus finanziellen Gründen auf Chancen verzichten müssen.”

Albrecht Pallas (Mitglied des Sächsischen Landtages, SPD-Fraktion), Sprecher für Wohnen, betont:

„Dresden braucht weiter aktiven sozialen Wohnungsbau. Bezahlbares Wohnen ist zentrale Standort- und Sozialpolitik. Wir brauchen die Verlängerung von Mietpreisbremse und Kappungsgrenze bis 2029, eine konsequente Zweckentfremdungssatzung und einen Booster für sozialen Wohnungsbau in Dresden.”

Mit den Neuansiedlungen in der Halbleiterindustrie wächst Dresden wirtschaftlich weiter. Schätzungen gehen von einem zusätzlichen Bedarf von mindestens 10.000 Wohnungen in Stadt und Umland aus.

„Dresden wächst – das ist eine große Chance. Aber Wachstum braucht Planung. Wir müssen jetzt ausreichend bezahlbaren Wohnraum schaffen, damit unsere Stadt für junge Menschen, für Studierende, Azubis und Familien lebenswert bleibt. “

Die SPD fordert:

  • Verlängerung von Mietpreisbremse und Kappungsgrenze bis 2029
  • Sicherung oder Ersatz der auslaufenden Belegungsrechte
  • Ausbau des sozialen Wohnungsbaus in Dresden
  • Konsequente Umsetzung einer Zweckentfremdungssatzung
  • Verstetigung und Ausbau des Programms „Junges Wohnen“

Pallas: „Sicherheit und Freiheitsrechte müssen gleichermaßen gewährleistet sein.“

Albrecht Pallas, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, zum heutigen Beschluss im Kabinett:

„Ein modernes und rechtssicheres Polizeigesetz ist die Grundlage für gute Polizeiarbeit, für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und damit unsere Gesellschaft funktioniert. Für die SPD gilt: Sicherheit und Freiheitsrechte müssen gleichermaßen gewährleistet sein.

Der vorliegende Gesetzentwurf erfüllt diesen Anspruch. Er berücksichtigt zahlreiche Stellungnahmen zum ersten Gesetzentwurf und konnte an einigen Stellen verbessert werden. Er stellt einen tragfähigen Kompromiss in der Koalition dar.

Die endgültige Entscheidung fällt im parlamentarischen Verfahren. Dieses bis 30. Juni abzuschließen ist wichtig wegen der Frist des Verfassungsgerichtshofs und um die Polizei handlungsfähig zu halten.“

Miete bezahlen und danach kein Leben? – Diskussion zur Wohnsituation junger Menschen in Dresden am 4. März

Bezahlbares Wohnen ist das soziale Thema unserer Zeit, auch in Dresden und vor allem auch für junge Menschen. Am Mittwoch, den 4. März um 18 Uhr laden deshalb unsere Dresdner Abgeordneten Sophie Koch (MdL, Sprecherin für Jugend), Albrecht Pallas (MdL, Sprecher für Wohnen und Bauen) und die Juso-Hochschulgruppe Dresden (JHG) zur Diskussion über die „Wohnsituation junger Menschen in Dresden“ ins Wehner-Haus (Devrientstraße 7).

Der Wohnungsmarkt in Dresden ist sehr angespannt, bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware. Gerade für junge Menschen in Ausbildung oder zum Karrierestart ist es schwierig, eine passende Wohnung in der Elbestadt zu finden. Damit droht, dass sie Dresden den Rücken kehren, obwohl das Ziel ja sein muss, junge Menschen und die Fachkräfte von morgen in unserer Stadt zu halten.

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13. Februar: „Erinnerung verlangt Haltung.“ – Aufruf der SPD Dresden und der Jusos Dresden

Der 13. Februar ist ein Tag des Erinnerns. Ein Tag, an dem wir der Opfer von Krieg und Gewalt gedenken. Und ein Tag, der uns mahnt, Verantwortung zu übernehmen. Doch dieser Tag wird seit Jahren von einem großen Aufmarsch alter und neuer Neonazis missbraucht. Sie instrumentalisieren das Gedenken, verdrehen Geschichte und versuchen, Hass und Ausgrenzung salonfähig zu machen. Dem stellen wir uns entgegen. Klar, entschlossen und gemeinsam.

Denn wir wissen, was passiert, wenn Faschismus unwidersprochen bleibt. Wenn Menschen wegsehen. Erinnerung ist nicht neutral. Sie verlangt Haltung. Und sie verlangt, dass wir heute Verantwortung übernehmen. Wenn die Stimmung kippt. Die Sozialdemokratie stand immer im Widerstand gegen den Faschismus.

Unsere Partei wurde verfolgt, verboten, Parteimitglieder ermordet – weil sie für Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie eingestanden ist. Diese Geschichte verpflichtet uns bis heute.

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