Im Revolutionsherbst 1989 haben sie die Sozialdemokratie in Dresden mitbegründet, die als Partei damals zunächst SDP hieß. Als Mitglieder des Dresdner Stadtrates haben viele von ihnen lange Verantwortung getragen. Und auch heute mischen sich Dresdner SPD-Veteranen wieder ein: Mit einem Appell zur Solidarität mit demokratischen Blockierern.
Die acht SDP-Mitbegründer, unter anderem Dr. Albrecht Leonhardt, Ingrid Buckram und Dr. Roland Nedeleff, schreiben in ihrem Aufruf: „In Anlehnung an die in den Wendemonaten 1989 von der ‚Gruppe der 20’ gestarteten Aktion ‚1 Mark als Dresdens Votum für Demokratie’ rufen die Mitbegründer der SDP Dresden-Plauen bei einem Veteranentreff wiederum die Dresdner und ihre Freunde auf:
Veröffentlicht am 25.01.2012
Gemeinsam mit der Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Dresden, Helma Orosz, mit den anderen Fraktionen des Stadtrates, Vertreterinnen und Vertretern von Wirtschaft und Wissenschaft, Kultur, Sport, Gewerkschaften und Kirchen, mit der Jüdischen Gemeinde und zivilgesellschaftlichen Akteuren laden wir alle Bürgerinnen und Bürger zum gemeinsamen kraftvollen Handeln am 13. und 18. Februar 2012 ein.
Veröffentlicht am 15.12.2011

Mit einer Lichterkette haben gestern mehrere hundert Dresdner gegen die geplante Privatisierung der städtischen Krankenhäuser vor dem Krankenhaus Neustadt demonstriert. Am 29. Januar 2012 findet in Dresden ein Bürgerentscheid zum Erhalt der Krankenhäuser als Eigenbetriebe statt. "Ja zu unseren Krankenhäusern" sagt nicht nur die Dresdner SPD. Gemeinsam mit den Personalräten, der Gewerkschaft ver.di, der Linkspartei und der Bürgerinitiative "Hände weg von unseren Krankenhäusern" wird sie in den kommenden Wochen viele Dresdnerinnen und Dresdner für den Bürgerentscheid mobilisieren.
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Veröffentlicht am 15.12.2011
„An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern.“ Erich Kästner
Am 13. Februar 2012 werden wieder zehntausende Dresdnerinnen und Dresdner nicht nur der Zerstörung der Stadt gedenken, sondern auch an die Opfer der Nazi-Herrschaft und die Toten auf allen Seiten des Krieges. Wieder werden aber auch Rechtsextreme versuchen das Gedenken für ihre menschenverachtende nationalsozialistische Ideologie zu missbrauchen. Vor allem für den 18. Februar werden tausende Rechtsextreme erwartet.
Deshalb wird das breite Bündnis der AG 13. Februar zu einer gemeinsamen Großveranstaltung einladen. In Wahrnehmung unserer historischen Verantwortung wollen wir ein klares Zeichen gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit setzen. Ein Zeichen für Frieden und Demokratie. Ein Zeichen der Dresdnerinnen und Dresdner und ihrer Gäste, das weit über unsere Stadt hinausstrahlt.
Die Mitglieder der AG 13. Februar, suchen ein Motto bzw. einen Leitspruch für die gemeinsame Kundgebung am 18. Februar 2012. Alle Dresdnerinnen und Dresdner sind herzlich eingeladen ihre Ideen und Gedanken einzubringen. Eine Jury aus Mitgliedern der AG wird die Vorschläge sichten und die beste Idee auswählen.
Vorschläge senden Sie bitte bis zum 11. Dezember 2011 an motto2012(at)dresden.de!
Veröffentlicht am 06.12.2011
Ist die Umwandlung in eine GmbH gut oder schlecht für Dresdens städtische Krankenhäuser? Fragen Sie einfach jemanden, der sich damit auskennt! Am Mittwoch, dem 7. Dezember veranstaltet das Bündnis für Krankenhäuser um 19:00 Uhr im Haus an der Kreuzkirche ein Informationsforum. Dr. Thomas Böhm aus Stuttgart, René Kiesel aus Berlin und der Krankenhaus-Experte Nico Stumpfögger berichten über die Erfahrung mit Krankenhausprivatisierungen aus anderen Städten. Sie sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Nutzen Sie die Gelegenheit, um sich eine Meinung zum bevorstehenden Bürgerentscheid zu bilden.
Veröffentlicht am 30.11.2011
Die Dresdner SPD hat ihre Kampagne zum Krankenhäuser-Bürgerentscheid gestartet. Auf einem Flyer werden alle wichtigen Positionen und Argumente rund um die geplante GmbH-Bildung dargestellt. "Die Dresdnerinnen und Dresdner haben die Chance, über diese wichtige Frage selbst zu entscheiden", so Vorsitzende Sabine Friedel.

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"Diese Chance sollte jeder nutzen. Jeder, den das schlechte Gefühl beschleicht, dass in unserer Welt die Gewinne privatisiert und die Verluste sozialisiert werden. Jeder, den das schlechte Gefühl beschleicht, dass Gesundheit nur noch eine Ware ist und das Geld wichtiger als das Wohl des Patienten wird. Jeder, der daran etwas ändern will, muss am Bürgerentscheid teilnehmen." Die Abstimmung findet am Sonntag, dem 29. Januar 2012 statt. Wahlberechtigt sind alle Dresdner Einwohner, die mindestens 18 Jahre alt sind und die deutsche oder eine EU-Staatsbürgerschaft haben.
Veröffentlicht am 30.11.2011
"Schülerzahlprognosen bestätigt" vermeldete die Stadtverwaltung vor zwei Tagen erleichtert. "Insbesondere für den „Gemeinsamen Schulbezirk Neustadt“ stellten sich die Prognosen des Schulverwaltungsamtes als zutreffend heraus. Für das Schuljahr 2011/2012 waren 476 Kinder der Aufforderung zur Schulanmeldung im Schulbezirk Neustadt nachgekommen. Die Prognose aus der Schulnetzplanung 2006 hat 375 Schülerinnen und Schüler vorgesehen. Tatsächlich lernen jetzt 343 Grundschülerinnen und Grundschüler in 16 Klassen in den fünf kommunalen Grundschulen des „Gemeinsamen Schulbezirkes Neustadt“." So heißt es in der Pressemitteilung weiter. Die Eltern lagen also ziemlich richtig, als sie darauf aufmerksam machten, dass es gut 100 Schüler mehr als laut Prognose geben wird. Für diese 100 Schüler gab es keinen Platz mehr - sie mussten auf andere Grundschulbezirke oder an Freie Schulen ausweichen. Die nun von der kommunalen Statistikstelle vorgelegten Zahlen zeigen: In den kommenden Jahren werden weit mehr Kinder einen Schulplatz benötigen, als die gerade erst erstellte Schulnetzplanung vorsieht. Nachvollziehbar, dass sich gegen den Verwaltungsstillstand viel Protest regt. Unter http://www.macht-schule-bildung.de/ gibt es dazu mehr Informationen.
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Veröffentlicht am 18.11.2011
Friedel: „Stadtspitze soll Privatisierungsvorlage zurückziehen“
Offenbar ist die Stadtspitze nun doch bereit, ein Zukunftskonzept für die beiden städtischen Dresdner Krankenhäuser zu erarbeiten. Als „längst überfälligen Schritt“ bezeichnet die Dresdner SPD-Vorsitzende Sabine Friedel die entsprechende Ankündigung von Bürgermeister Sittel. Sie fordert, die dafür überflüssige Rechtsformdebatte zu beenden: „Nach dieser Ankündigung sollte die Verwaltung ihre Privatisierungsvorlage zurückziehen und ihre Kraft auf das Zukunftskonzept konzentrieren. Ein solches Zukunftskonzept muss aufzeigen, wie sich die inneren Strukturen beider Häuser verändern sollen. Das hat mit der Frage der Rechtsform nichts zu tun.“
Veröffentlicht am 09.11.2011