Hohe Abschiebezahlen sind kein Grund zum Feiern

Albrecht Pallas, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag zur Asylbilanz 2025:

„Hohe Abschiebezahlen sind kein Grund zum Feiern. Es geht um Menschen. Das dürfen wir bei aller Notwendigkeit einer besseren Steuerung der Migration nie vergessen. Gerade vor dem Hintergrund internationaler Krisen müssen Abschiebungen weiterhin sorgfältig geprüft werden. Vor diesem Hintergrund verbieten sich Fantasien des Innenministers, diese Menschen in Gefängnissen unterzubringen. Die sächsische Einrichtung für Abschiebehaft und Ausreisegewahrsam ist völlig ausreichend.

Gleichzeitig müssen wir geduldeten Menschen echte Bleibeperspektiven eröffnen, etwa durch ein starkes Chancenaufenthaltsrecht und besseren Zugang zum Arbeitsmarkt. Wo hingegen keine Aussicht auf ein Aufenthaltsrecht besteht, braucht es eine gute und verlässliche Beratung zur freiwilligen Rückkehr.“

Dresden braucht mehr sozialen Wohnungsbau und konkrete Entlastungen für junge Menschen in Dresden

Die Wohnkosten für Studierende, Auszubildende und junge Familien in Dresden steigen weiter. Unter dem Titel „Miete bezahlen – und danach kein Leben?“ diskutieren am 4.3.26 um 18 Uhr im Herbert-Wehner-Haus auf der Devrientstrasse 7 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Studierendenwerk, Wohnungswirtschaft und Handwerk über konkrete Lösungen für einen angespannten Wohnungsmarkt.

Sophie Koch (Mitglied des Sächsischen Landtages, SPD-Fraktion), Sprecherin für Jugend, erklärt:

„Wenn ein WG-Zimmer im Schnitt 380 Euro kostet und die BAföG-Pauschale genau dort endet, bleibt für viele junge Menschen kaum Spielraum. Wohnen darf nicht zur Hürde für Bildung, Ausbildung und gesellschaftliche Teilhabe werden.

Es ist toll, dass im Rahmen des Programms „Junges Wohnen“ neue Projekte, darunter zusätzliche Wohnheimplätze an der Fritz-Löffler-Straße sowie mehrere Azubiwohnheime entstehen.  Angesichts des tatsächlichen Bedarfs brauchen wir aber noch mehr Plätze.

Gerade für Studierende und Auszubildende entscheidet sich auch an der Miete, ob ein guter Start nach der Schule in Dresden gelingt. Wir müssen dafür sorgen, dass junge Menschen nicht aus finanziellen Gründen auf Chancen verzichten müssen.”

Albrecht Pallas (Mitglied des Sächsischen Landtages, SPD-Fraktion), Sprecher für Wohnen, betont:

„Dresden braucht weiter aktiven sozialen Wohnungsbau. Bezahlbares Wohnen ist zentrale Standort- und Sozialpolitik. Wir brauchen die Verlängerung von Mietpreisbremse und Kappungsgrenze bis 2029, eine konsequente Zweckentfremdungssatzung und einen Booster für sozialen Wohnungsbau in Dresden.”

Mit den Neuansiedlungen in der Halbleiterindustrie wächst Dresden wirtschaftlich weiter. Schätzungen gehen von einem zusätzlichen Bedarf von mindestens 10.000 Wohnungen in Stadt und Umland aus.

„Dresden wächst – das ist eine große Chance. Aber Wachstum braucht Planung. Wir müssen jetzt ausreichend bezahlbaren Wohnraum schaffen, damit unsere Stadt für junge Menschen, für Studierende, Azubis und Familien lebenswert bleibt. “

Die SPD fordert:

  • Verlängerung von Mietpreisbremse und Kappungsgrenze bis 2029
  • Sicherung oder Ersatz der auslaufenden Belegungsrechte
  • Ausbau des sozialen Wohnungsbaus in Dresden
  • Konsequente Umsetzung einer Zweckentfremdungssatzung
  • Verstetigung und Ausbau des Programms „Junges Wohnen“

Pallas: „Sicherheit und Freiheitsrechte müssen gleichermaßen gewährleistet sein.“

Albrecht Pallas, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, zum heutigen Beschluss im Kabinett:

„Ein modernes und rechtssicheres Polizeigesetz ist die Grundlage für gute Polizeiarbeit, für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und damit unsere Gesellschaft funktioniert. Für die SPD gilt: Sicherheit und Freiheitsrechte müssen gleichermaßen gewährleistet sein.

Der vorliegende Gesetzentwurf erfüllt diesen Anspruch. Er berücksichtigt zahlreiche Stellungnahmen zum ersten Gesetzentwurf und konnte an einigen Stellen verbessert werden. Er stellt einen tragfähigen Kompromiss in der Koalition dar.

Die endgültige Entscheidung fällt im parlamentarischen Verfahren. Dieses bis 30. Juni abzuschließen ist wichtig wegen der Frist des Verfassungsgerichtshofs und um die Polizei handlungsfähig zu halten.“

Befristeter Vertrag mit Ex-Finanzbürgermeister wirft Fragen auf – SPD fordert Transparenz, klare Zuständigkeiten und politische Verantwortung

Die Dresdner SPD nimmt den öffentlich bekannt gewordenen befristeten Einsatz des ehemaligen Finanzbürgermeisters Hartmut Vorjohann in der Stadtverwaltung mit großer Verwunderung zur Kenntnis und fordert Transparenz.

Nach Angaben der Stadt wurde mit Herrn Vorjohann ein Einzelvertrag über drei Monate bis Ende Februar geschlossen. Sein Auftrag bestehe darin, die Leistungen im Bereich Soziales und Jugend zu analysieren und Zahlungsströme darzustellen, um daraus Handlungsoptionen für die Stadt Dresden abzuleiten. Die Maßnahme wird von der Stadtverwaltung in den Kontext der angespannten finanziellen Lage der Kommunen in ganz Deutschland gestellt.

Die Dresdner SPD erkennt ausdrücklich an, dass die finanzielle Situation der Stadt Dresden herausfordernd ist. Das wachsende Haushaltsdefizit, der notwendige Nachtragshaushalt und die strukturellen Belastungen der Kommunen insgesamt erfordern eine seriöse, fachlich fundierte und verantwortungsvolle Finanzpolitik.

Gleichzeitig wirft der nun bekannt gewordene Vertrag grundlegende Fragen auf, die aus Sicht der Dresdner SPD beantwortet werden müssen:

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Wir brauchen die Rolle vorwärts – mehr Bewegung, starke Vereine, bessere Talentförderung

In der Aktuellen Debatte „Sportland Sachsen in Bewegung: Wie gelingt die Rolle vorwärts?“ im Sächsischen Landtag hat der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Albrecht Pallas, eindringlich für mehr Bewegung im Alltag und eine stärkere Unterstützung des Vereinssports geworben.

„Gute sportliche Ausbildung wirkt oft weit über eine einzelne Sportart hinaus“, sagte Pallas mit Blick auf junge Talente aus Basketball, Eisschnelllauf, Fußball, Football und Handball, die alle im selben Fußballverein begonnen hatten. „Im Breitensport werden die Grundlagen gelegt, aus denen später Spitzensport wächst.“ Weiterlesen

Koch/Pallas: Starker Anstieg rechtsextremer Straftaten – alarmierende Zahl jugendlicher Tatverdächtiger in Sachsen

Die aktuellen Zahlen zu rechtsextremen Straftaten in Sachsen zeigen eine dramatische Entwicklung: Laut Beantwortung einer Kleinen Anfrage der Grünen durch das Innenministerium ist die Zahl rechtsextremer Delikte im Jahr 2024 auf 4.216 gestiegen – nach 2.704 im Vorjahr und rund 2.000 Fällen in den Jahren zuvor. Besonders besorgniserregend ist die wachsende Zahl jugendlicher Tatverdächtiger: Unter den 2.842 ermittelten Beschuldigten waren 816 Jugendliche. Im Vorjahr lag diese Zahl noch bei 218. Für die Dresdner SPD-Landtagsabgeordneten Albrecht Pallas und Sophie Koch ist klar: Diese Entwicklung ist ein ernstes Warnsignal für Sachsen.Weiterlesen

Sturm-Karls/Pallas: Terrorschutzauflagen für Veranstaltungen in Dresden – Es braucht eine kooperative Lösung aller Beteiligten

Anlässlich des heutigen Pressetermins der Stadt Dresden zum Zufahrtsschutz für die städtischen Weihnachtsmärkte kommentieren die Dresdner SPD-Stadträtin Kristin Sturm-Karls und der Landtagsabgeordnete Albrecht Pallas die aktuelle Lage der Veranstaltungsbranche in der Landeshauptstadt. Viele Veranstaltende stehen vor großen Herausforderungen: steigende behördliche Auflagen, komplexe Sicherheitsfragen, knapper werdende Flächen und höhere Kosten erschweren die Planung von Weihnachtsmärkten, Konzerten, Festen und anderen Formaten. Auch die Diskussion um Überfahrsperren und Zufahrtsschutz für Veranstaltungen wirft neue Fragen für die Durchführung von Veranstaltungen auf. Am Freitag, den 14. November 2025, fand hierzu auf Einladung der SPD ein Runder Tisch mit beteiligten Akteuren statt.

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Nie wieder ist jetzt – Gedenken am 9. November: Die SPD Dresden erinnert an die Reichspogromnacht und mahnt zur Wachsamkeit

Am 9. November jährt sich die Reichspogromnacht von 1938 zum 87. Mal. Die SPD Dresden beteiligt sich auch in diesem Jahr an den zahlreichen Gedenkveranstaltungen in der Landeshauptstadt. An diesem Tag brannten in ganz Deutschland Synagogen, jüdische Geschäfte wurden zerstört, geplündert und Menschen entrechtet, verschleppt und ermordet – auch hier in Dresden.

Der SPD-Co-Vorsitzende und 4. Vizepräsident des Sächsischen Landtags, Albrecht Pallas, betont:

„Der 9. November ist ein Tag, der uns alle verpflichtet. Geschichte darf niemals vergessen und das Gedenken niemals zur bloßen Routine werden. Der 9. November mahnt uns, wachsam zu bleiben. Gerade heute – in Zeiten, in denen antisemitische Parolen wieder lauter werden und rechtsextreme Parteien Zulauf erhalten – ist es wichtiger denn je, an die Opfer zu erinnern und Haltung zu zeigen. Wer vergisst, macht sich mitverantwortlich dafür, dass sich Unrecht wiederholt.“

Die Co-Vorsitzende der Dresdner SPD und Bundestagsabgeordnete Rasha Nasr ergänzt:

„Nie wieder ist jetzt! Das ist kein Satz aus der Vergangenheit, sondern ein Auftrag an uns alle – heute, hier, in Dresden. Jüdisches Leben ist ein fester, sichtbarer Teil unserer Stadtgesellschaft. Es steht für Vielfalt, Zusammenhalt und Menschlichkeit. Gerade heute müssen wir laut und entschlossen dagegenhalten, wenn Jüdinnen und Juden erneut bedroht oder ausgegrenzt werden. Schweigen ist keine Option.“

Rund um den 9. November beteiligen sich die Gliederungen und Mitglieder der SPD Dresden wieder an zahlreichen Gedenk- und Begegnungsaktionen – vom Reinigen der Stolpersteine über Besuche an Gedenkorten bis hin zur Teilnahme an den Veranstaltungen der Stadt Dresden und der Jüdischen Gemeinde.

„Erinnern heißt handeln – damals wie heute“, so Pallas und Nasr abschließend.

„Wir stehen an der Seite all jener, die für Vielfalt, Menschlichkeit und ein friedliches Miteinander eintreten. Geschichte darf sich nicht wiederholen – darum gedenken wir, darum handeln wir, heute und jeden Tag.“

Die Gliederungen und Mitglieder der SPD Dresden werden rund um den 09. November an folgenden Veranstaltungen teilnehmen:

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Sophie Koch, Albrecht Pallas und Julia Hartl im Gespräch mit Streetworker:innen zum Thema Obdachlosigkeit in der Neustadt

Wie können Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit bekämpft werden – und was braucht es dafür von Stadt und Land?

Diesen Fragen gehen Sophie Koch (Mitglied des Sächsischen Landtages, SPD-Fraktion), Albrecht Pallas (Mitglied des Sächsischen Landtages, SPD-Fraktion und Co-Vorsitzender der SPD Dresden) und Julia Hartl (SPD-Stadträtin für die Neustadt) am heutigen Mittwoch, den 5. November 2025 ab 17 Uhr, bei einem Spaziergang durch die Dresdner Neustadt nach.

Gemeinsam mit Streetworker:innen von SAFE Dresden und Vertreter:innen der Suppenküche Neustadt verschaffen sie sich einen unmittelbaren Eindruck von der Situation obdach- und wohnungsloser Menschen im Stadtteil.

Laut Dresdner Stadtverwaltung sind aktuell 425 Menschen in der Landeshauptstadt offiziell wohnungslos – ein deutlicher Anstieg gegenüber 2023, als es 343 waren. Und das sind nur die registrierten Zahlen: Die Dunkelziffer und die verdeckte Wohnungslosigkeit liegen deutlich höher.

Sophie Koch betont: „Von Obdachlosigkeit betroffene Menschen sind besonders verletzlich – Wir müssen genau hinschauen, wo Schutz fehlt, und dafür sorgen, dass Hilfsangebote erreichbar und verlässlich sind.“

Albrecht Pallas erklärt: „Wohnungslosigkeit ist kein Phänomen einzelner Stadtteile, sondern betrifft ganz Dresden. Wir brauchen eine starke soziale Infrastruktur in allen Stadtteilen, damit niemand durchs Raster fällt – und gleichzeitig ausreichend bezahlbaren Wohnraum, um Notlagen dauerhaft zu verhindern.“

Julia Hartl: „Soziale Arbeit wie die Straßensozialarbeit von SAFE Dresden und die Suppenküche Neustadt sind unverzichtbar, hier darf nicht gespart werden. Auch die kirchlichen Nachtcafés, die in den vergangenen Jahren oft an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen sind, müssten unbedingt gesichert werden.”

Rückblick: Runder Tisch „Zunehmende Radikalisierung junger Menschen“ am 21. Oktober

Auf Einladung unserer Dresdner Landtagsabgeordneten Sophie Koch und Albrecht Pallas fand am 21. Oktober im Herbert-Wehner-Haus Dresden ein Runder Tisch zum Thema „Zunehmende Radikalisierung junger Menschen in Sachsen“ statt.

Der Zuspruch war groß: Zahlreiche Vertreter:innen aus Jugendhilfe, Wissenschaft, Sicherheitsbehörden und Sozialarbeit kamen zusammen, um Ursachen, Dynamiken und Gegenstrategien zu diskutieren. Neben Impulsen aus der Forschung und aus der Praxis der Präventionsarbeit stand der Austausch über aktuelle Entwicklungen in Dresden und Sachsen im Mittelpunkt.

Die Veranstaltung ist als Auftakt eines Dialogs zwischen Politik, Fachpraxis und Sicherheitsbehörden angelegt. Ziel ist es, sich künftig enger auszutauschen, Erfahrungen zu bündeln und gemeinsam Wege zu finden, um Radikalisierung frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.

Sophie Koch betonte die Bedeutung einer starken, handlungsfähigen Jugendhilfe: „Wir müssen junge Menschen erreichen, bevor Extremismus zur vermeintlichen Antwort wird.“

Albrecht Pallas sagte: „Radikalisierung zu verhindern heißt, Vertrauen zu schaffen – zwischen Schule, Sozialarbeit, Polizei und Politik.“

Der große Zuspruch zeigt, wie wichtig das Thema vielen Akteur:innen ist – und dass der Dialog zwischen Praxis, Sicherheitsbehörden und Politik fortgesetzt werden muss.

Weitere Hintergründe zum Thema: https://www.dnn.de/lokales/dresden/warum-radikalisieren-sich-so-viele-jugendliche-in-dresden-TITQWXWDT5AIZAS25QGN7E6LLE.html