SPD Dresden unterstützt Aufruf der Seebrücke Dresden zum Protest gegen Islamfeindlichkeit und Rassismus am Freitag, den 25. August

Am kommenden Freitag, den 25. August wird ein Aufmarsch der „Freien Sachsen“, für den auch der „III. Weg“ mobilisiert, durch die Dresdner Innenstadt ziehen, um Menschen muslimischen Glaubens zu verunglimpfen, den Bau einer Moschee zu verhindern und rassistische Parolen zu verbreiten. Angemeldet sind für diesen Umzug, der von der Marschnerstraße über den Neumarkt und an der Synagoge vorbei wieder zurückführen soll, bisher 300 Teilnehmer:innen. Dem Vernehmen nach soll es während des Aufmarschs auch ein sogenanntes „Straßentheater“ geben, welches die Hinrichtung von „Ungläubigen“ darstellen soll.

Diese unsäglichen Aktionen können und wollen wir nicht hinnehmen und rufen deshalb eindringlich dazu auf, euch zahlreich an den Protestaktionen der „Seebrücke Dresden“ und der Kundgebung der Stiftung Frauenkirche am Abend des 25. August zu beteiligen. Der Gegenprotest der „Seebrücke Dresden“ wird ab 18 Uhr am Stadtmuseum Dresden (Landhausstraße/Wilsdruffer Straße) starten und liegt somit auf der geplanten Route des Umzugs der „Freien Sachsen“.Weiterlesen

Rasha Nasr: Geflüchtete Menschen verdienen würdige Unterbringung

Zur Debatte um die Unterbringung von geflüchteten Menschen in Dresden erklärt die Co-Vorsitzende der SPD Dresden, Rasha Nasr:

„Wir stehen uneingeschränkt an der Seite geflüchteter Menschen, denen eine menschenwürdige Unterbringung bei uns zusteht. Die Würde des Menschen ist unantastbar – egal, unter welcher Flagge er geboren wurde. CDU und FDP müssen sich entscheiden, wo sie stehen. Wir erwarten von Demokratinnen und Demokraten, dass sie sich konstruktiv und mit kühlem Kopf in die Debatte einbringen, anstatt Ängste zu bedienen und die Stimmung weiter anzuheizen. In der Hoffnung auf einen, oder vielleicht auch zwei Prozentpunkte mehr in den nächsten Umfragen, sind CDU und FDP bereit, Politik auf dem Rücken derer zu machen, die unsere Hilfe am nötigsten haben. Das ist unanständig und der Debatte unwürdig. Die Dresdner:innen, und vor allem die Menschen, die zu uns flüchten, verdienen eine sachliche Debatte.“

Gemeinsame PM von Rasha Nasr (MdB) und Albrecht Pallas (MdL): Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex

Nasr/Pallas: Verhältnisse, die den NSU-Komplex ermöglicht haben, sind noch nicht aufgearbeitet

Die heutige Veröffentlichung einer Konzeptions- und Machbarkeitsstudie für ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex in Sachsen des RAA Sachsen e.V. kommentieren die stellvertretende Sprecherin der AG Migration und Integration der SPD-Bundestagsfraktion, Rasha Nasr, und der innenpolitische Sprecher der sächsischen SPD-Landtagsfraktion, Albrecht Pallas:

Rasha Nasr: „Derzeit wird wieder viel über migrantische Arbeitskräfte gesprochen, die unseren Wohlstand erarbeiten und unsere Sozialsysteme stabilisieren sollen. Wenn wir es als Gesellschaft damit ernst meinen, müssen wir allerdings anders als in der Vergangenheit auch migrantisches Leben und migrantische Teilhabe fördern. Dazu gehören auch die gesellschaftliche Aufarbeitung des NSU-Komplexes und die Beseitigung der Umstände, die ihn ermöglicht haben.

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